BR Blu-ray Disc – Standard für HD-Konserven

Die Blu-ray-Disc ist das Nachfolgeformat der DVD. Hoch auflösendes Fernsehen erfordert aufgrund der wesentlich besseren Bild- und Tonqualität eine höhere Datenrate und damit mehr Speicherplatz. So ist auch für die Speicherung von Filmen in HD-Qualität mehr Platz erforderlich. Speicherplatz, der auf der DVD nicht vorhanden ist. Deshalb wurde das Nachfolgeformat Blu-ray-Disc eingeführt. Die Blu-ray-Disc speichert Filme in HDTV-Qualität und bringt die Kinoqualität ins Wohnzimmer.

Die Veröffentlichung von Blockbustern wie beispielsweise „Sex and the City“ kommen aktuelle Kino-Highlights und immer mehr Klassiker, die in keiner Sammlung fehlen dürfen, auf Blu-ray-Disc heraus. So gibt es neben der neueren James-Bond-Episode „Casino Royale“ auch schon viele ältere Abenteuer des britischen Doppelnull-Agenten als Blu-ray-Editionen in feinster High-Definition-Auflösung.

Die Bild- und Tonqualität des Mediums ist atemberaubend: Filme auf Blu-ray Disc zeigen jedes noch so feine Detail – wesentlich schärfer als DVD-Produktionen. Der Qualitätsvorsprung zeigt sich auf großformatigen, hoch auflösenden Flachbildschirmen besonders deutlich. Und mit ihren spektakulären Surround-Formaten übertrifft die Blu-ray Disc ihre Vorgängerin ebenfalls: Filme auf Blu-ray Disc bieten oft bis zu sieben verlustfrei kodierte Tonkanäle und einen zusätzlichen Tiefton-Effektkanal – für spektakuläre, unglaublich faszinierende Heimkino-Erlebnisse. Kein anderes Medium kann die Qualitätsreserven hochkarätiger Flachbild-Fernseher und leistungsstarker Heimkino-Anlagen derart konsequent ausschöpfen wie die Blu-ray Disc.

Die Technik der Blu-ray Disc-Player ist ausgereift, alle aktuellen Gerätemodelle verfügen über eine umfassende Ausstattung, die das Qualitätspotential des Mediums uneingeschränkt erschließt. Um nur einige Beispiele zu nennen: Die komfortable Funktion „Bonus View“ ermöglicht die Bild-im-Bild-Darstellungen. So lassen sich während eines laufenden Films Zusatzinformationen oder Kommentare auf dem Bildschirm einblenden.
Darüber hinaus erlauben alle aktuellen Player die Ausgabe der bewegten Bilder im Format 24p. Sie können die Filme also mit 24 Einzelbildern je Sekunde an den Bildschirm weiterreichen – exakt so, wie sie ursprünglich von der Filmkamera aufgenommen wurden. Der Vorteil: Moderne Fernsehgeräte, die diese Bildfrequenz verarbeiten können, bringen die Videos mit besonders flüssigen Bewegungsabläufen auf den Bildschirm.

Ein weiteres Detail: In den Playern der jüngsten Generation ist die digitale Bild- und Tonschnittstelle HDMI in der Lage, sämtliche digitalen Tonformate ohne Qualitätseinbußen an einen Heimkino-Receiver weiterzuleiten – sogar den verlustfrei kodierten High-Definition-Sound aus 7.1 Kanälen. Darüber hinaus transportiert die Schnittstelle jetzt auch Bildsignale nach einem neuen Farbstandard, der ein wesentlich breites Farbspektrum erschließt. So kommen die Bilder mit noch feineren Farbnuancen auf den Schirm.
Besonders gut ausgestattete Player gehen sogar ins Internet: Über eine eingebaute Netzwerkschnittstelle holen sie zusätzlich aktuelle Informationen zum Film aus dem World Wide Web und zeigen sie auf dem Fernsehschirm an. Oder sie nehmen Kontakt zu speziellen Chat-Räumen auf, in denen sich Cineasten über den in ihren Playern rotierenden Filmtitel austauschen. Geräte mit dieser Funktion erkennt man an der Kennzeichnung „BD Live“ in den Produktinformationen.


High Definition selber aufnehmen mit Festplattenrecordern


HDTV kann man auch aufnehmen. Einige HDTV-Receiver haben eine Festplatte integriert, die genügend Speicherplatz für HDTV-Aufnahmen bietet. Aber auch Stand-alone-Geräte bieten Aufzeichnungskomfort in High Definition. Zudem gibt es auch Fernsehgeräte, die einen Festplattenrecorder integriert haben. Voraussetzung für HDTV-Aufnahmen ist allerdings, dass der Rechteinhaber (z.B. der Fernsehsender) die Aufnahmen zulässt. Dies kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein.


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