Lexikon

(Hier geht es zu den FAQ - Häufig gestelle Fragen)

1-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

1-9

  • 16:9, 4:3
    Das Seitenverhältnis des Bildschirms beträgt bei Fernsehern 16:9 (auch als 1,78:1 bezeichnet) oder 4:3 (1,33:1). 16:9-Fernsehapparate zeigen entsprechend produzierte Filme ohne störende schwarze Balken.
  • 5.1-Ton
    Ein 5.1-Boxenset setzt sich aus sechs Lautsprechern zusammen: Der Center steht beim Fernseher, die Stereo-Boxen befinden sich links und rechts davon, zwei Effekt-Lautsprecher gehören links und rechts hinter die Hörposition. „ .1“ bezeichnet den Subwoofer.
  • 480i/p, 576 i/p, 720 i/p, 1080 i/p
    Die Angaben informieren darüber, aus wie vielen Zeilen sich ein Fernsehbild (HDTV) zusammensetzt und ob das Bild aus Halbbildern („i“ interlaced) oder Vollbildern („p“  progressive) aufgebaut wird.


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A

  • AAC
    Verfahren für das platzsparende Speichern von Tondaten, ähnlich MP3.
  • AACS (Advanced Access Contant System)
    AACS ist ein System zur Rechteverwaltung. Es soll bei den DVD-Nachfolgeformaten (Blu-ray und HD DVD) an Stelle des bisherigen Systems CSS (Contant Scrambling System) eingesetzt werden und unerlaubte Kopien verhindern. Es ermöglicht aber auch in begrenzter Zahl private Kopien zu erstellen, soweit der entsprechende Inhaber der Urheberrechte dies zulässt.
  • Access Control System 
    Das System, das sicherstellt, dass Übertragungsdienste nur berechtigten Personen zugänglich sind. Das System besteht gewöhnlich aus drei Hauptelementen: der Signalverschlüsselung, der Kodierung elektronischer "Schlüssel", die der Empfänger benötigt, sowie einem Abonnentenverwaltungssystem, das sicherstellt, dass die berechtigten Empfänger die verschlüsselten Programme auch tatsächlich sehen können.
  • A-DSL
    Weiterentwicklung von DSL, bei der die Datenrate zum Nutzer (Download) wesentlich höher ist, als in die Gegenrichtung (Upload). Damit kommt ADSL dem klassischen Nutzerverhalten entgegen: Daten werden in erster Linie aus dem Internet herunter geladen.
  • A-DSL2+
    ADSL2 und ADSL2+ sind Weiterentwicklungen von DSL und ADSL, die noch höhere Datenübertragungsraten ermöglichen und die Reichweite der ADSL-Verbindungen vergrößern.
  • ADR
    ADR steht für Astra Digital Radio. Über die Astra-Satelliten werden auch rund 80 digitale Radioprogramme verbreitet. ADR benutzt den Standard MPEG Audio Layer 2, auch Musicam genannt. Zum Empfang wird ein ADR-Gerät benötigt, das im Prinzip einem Sat-Receiver entspricht.
  • Akkukapazität
    Maß für die Speicherfähigkeit eines Akkus, das in Milli-Ampere-Stunden (mAh) angegeben wird. Je höher dieser Wert ist, umso mehr Energie kann ein Akku speichern.
  • analog  älteres Übertragungsverfahren, bei dem es (theoretisch) unendliche viele Zustände gibt Eingangsänderung = proportionale oder gegenproportionale Ausgangsänderung.
  • Anamorph
    16:9-Filme auf DVD gibt es im Letterbox-Format oder anamorph. Nur anamorph aufgezeichnete Filme werden auf 16:9-Fernsehen in optimaler Qualität ohne schwarze Balken dargestellt.
  • ANSI Lumen
    ANSI Lumen ist das Maß für die Bildhelligkeit (etwa von Videoprojektoren).
  • API
    Application Programming Interface. Das API ist die Betriebssoftware der digitalen Empfänger, egal ob Set-Top-Box oder integriertes Modul. Auf diesem System sind alle Anwendungen oder Applikationen programmiert. Selbstverständlich muss das API zum Sendestandard passen. Bekannt wurden die APIs durch die Probleme der d-Box, die die digitalen Angebote beispielsweise der ARD nicht vollständig abbildete. Beispiel für ein offenes API ist die Multimedia Home Platform MHP.
  • Applikation
    Als Applikation bezeichnet man ein Softwareprogramm, das auf einem Zielgerät, in der Regel beim digitalen Fernsehen eine Set-Top-Box oder das in den Fernseher integrierte Modul, benutzt werden kann. Die Applikationen werden mit dem Fernsehsignal übertragen. Beispiele für Applikationen auf Basis der Multimedia Home Platform sind Spiele, elektronische Programmführer, Wetten oder Informationsdienste.
  • Artefakt
    Artefakte sind durch technische Signalbearbeitung wie Filterung oder Datenreduktion hervorgerufenen Störungen, die das Original verfälschen. Die Ausmaße der Störungen sind auch Abhängig von der Art der Bildwiedergabe und des Displays.
  • ASTRA 
    das in Europa am meisten empfangene Satellitensystem - derzeit sind die für Deutschland interessantesten Sender auf der Satellitenposition 19,2° Ost positioniert. SES ASTRA wird eine zweite Orbitalposition 23,5° Ost für den Direktempfang in Deutschland einrichten, um das Angebot auf der Hauptposition 19,2° Ost zu ergänzen. Weitere ASTRA-Satelliten befinden sich auf 28° Ost, von dort werden überwiegend verschlüsselte Sender für den englischen Markt übertragen.
  • Audioformat
    Als Audioformat bezeichnet man Verfahren zum Speichern von Musik. Es gibt sie unkomprimiert (auf Kauf-CDs) und platzsparend verschlüsselt (MP ), etwa zum Herunterladen per Computer aus dem Internet. Das kann den Klang zwar etwas verschlechtern, aber es passen bis zu zehn Stunden Musik auf eine CD, Tonformate sind zum Beispiel AAC, MP 3, VMA (Microsoft) und Ogg Vorbis.
  • Auflösung
    Die Auflösung ist ein Maß für die Detailerkennung bei Bildern generell. Bilder sind aus vielen Einzelpunkten (Pixel) gebildet. Die Auflösung ist entsprechend höher, größer die Zahl der Bildpunkte ist. Der Trend zu größeren TV-Geräten fordert gerade zu eine höhere Auflösung der Bildschirme und damit hoch auflösendes Fernsehen HDTV. HDTV eine Auflösung von bis zu 1.920 mal 1.080 Punkten. Das Standardfernsehen im PAL-System hat dagegen nur 720 x 567 sichtbare Punkte.
  • Ausleuchtung
    Die Ausleuchtung oder Ausleuchtzone, auch Footprint genannt, definiert die Reichweite eines Satelliten. Aus diesem Diagramm kann man ersehen in welchen Gebieten die Signale des Satelliten mit ausreichendem Pegel und entsprechender Antennengröße noch zu empfangen sind.
  • Außeneinheit
    Als Außeneinheit wird alles bezeichnet, was für den Satellitenempfang außen montiert wird, also Antenne, LNB und Befestigungszubehör.
  • Azimut 
    Unter Azimut versteht man das Ausrichten der nach Süden zeigenden Satellitenantenne nach links (Osten) bzw. nach rechts (Westen) in Richtung des gewünschten Satelliten.


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B

  • Backbone (Internet Backbone)
    Ursprünglich war Backbone (englisch: Rückgrat) die Bezeichnung für das Netzwerk im innersten Kern des Internets. Inzwischen ist Backbone als genereller Begriff für den Hauptstrang eines Netzwerks eingeführt.
  • Band
    Als Band bezeichnet man einen Frequenzbereich. Gut bekannt ist beispielsweise noch das 49 m Band aus dem Kurzwellenbereich. Für den Sat-Empfang sind das C-Band (3,6 bis 4,2 GHz), das Ka-Band (20 bis 30 GHZ) oder das Ku-Band (10,7 bis 12,75 GHz) gebräuchlich.
  • Bandbreite
    In der Digitaltechnik bezeichnet die Bandbreite die Datenmenge, die über ein bestimmtes Medium in einer bestimmten Zeit gesendet werden kann, auch "Datenrate". Sie wird in Kilobit oder Megabit pro Sekunde (Kbit/s, Mbit/s) angegeben.
  • Belichtungszeit
    Dieser Begriff bezeichnet den Zeitraum in dem bei einer Aufnahme Licht auf den Film/Fotochip gelangt.
  • BER
    BER - Bit error rate = Bitfehlerrate
  • Bildpunkt, Pixel
    Jedes digitale Bild setzt sich aus kleinen Bildpunkten (Pixel) zusammen. Ihre Anzahl pro Bild ist die Auflösung.
  • Bildrauschen
    Bildrauschen ist als Schnee oder Grieseln sichtbar und entsteht immer dann, wenn Farb- oder Helligkeitsinformationen gestört wiedergegeben werden.
  • Bit
    Das Bit oder binary digit ist eine Ziffer aus dem dualen System. Diese Binärziffer ist die kleinste Einheit im digitalen System. Ein Bit hat entweder den Wert 0 oder 1, somit können mit einem Bit zwei Zustände unterschieden werden. Durch die Aneinanderreihung von Bits können alle Informationen und Signale, also auch Radio und Fernsehen digital dargestellt und übertragen werden. Entsprechend anderer Maßeinheiten gibt es die Größeneinteilungen kilo, mega, giga usw. zur Vereinfachung. Übertragungsgeschwindigkeiten digitaler Daten werden entsprechend in Bit pro Sekunde angegeben.
  • Bit rate 
    Menge der digitalen Information, die in einer bestimmten Zeit übertragen wird, gemessen in Bits pro Sekunde.
  • Bitfehlerrate
    Jedes Signal besteht aus einer Vielzahl von Bits, also digitaler Einzelteile, die zur Übertragung in den so genannten Datenströmen zusammengefasst werden. Auch bei der Übertragung digitaler Signale können Fehler auftreten. Zur Behebung solcher Fehler  sind die Empfänger mit entsprechenden Korrekturschaltungen ausgestattet. Dies funktioniert natürlich auch nur bis zu einem Grenzwert, der mit der Bitfehlerrate definiert wird. Ist die Bitfehlerrate für den Empfänger zu groß, tritt die für fehlerhafte digitale Übertragung übliche Klötzchenbildung auf. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Bitfehlerrate auch bei einem noch guten Signalpegel zu hoch sein kann und ein schlechtes Bild erzeugt. Je niedriger die Rate, desto besser das Signal. Beispiel: eine Fehlerrate von 10 -4 bedeutet ein Fehler auf 10.000 Bits.
  • BK
    BK steht für Breitbandkabel, als das Kabel, das die Haushalte mit Fernsehen und Rundfunk versorgt.
  • Blende, Blendenstufe
    Die Blende beschreibt die Größe der Öffnung, durch die Licht auf den Film oder den Fotochip fällt. Je niedriger die Blendenstufe eingestellt ist, umso weiter wird die Blende geöffnet.
  • Bluecom
    Bluecom macht TV und Radio interaktiv. Der interaktive Dienst Bluecom bietet die Möglichkeit, programmbegleitende Zusatzinformationen synchron zum laufenden Programm an die Fernsehzuschauer bzw. Radiohörer zu schicken. Das Kommunikationsmedium ist dabei das Handy.
  • Blu-ray
    Die Blu-ray-Disc (BD) ist die Nachfolgerin der heutigen DVD (digitale Versatile Disc). Sie fasst mehr als fünfmal so viele Daten und kann deshalb Filme in HDTV und Ton in besserer Qualität speichern. Es gibt sie als nur lesbare BD-ROM, als wieder beschreibbare BD-RE und als einmal beschreibbare Variante BD-R.
  • Bluetooth
    Standard für die drahtlose Übertragung von Signalen per Funk über eine Entfernung von bis zu zehn Metern.
  • BMP
    Abkürzung für Windows Bitmap, Fotoformat.
  • Bouquet
    Mit Bouquet bezeichnet man eine Programmfamilie im digitalen Fernsehen. So bieten beispielsweise ARD und ZDF ein Programmbouquet, das neben den bekannten Hauptprogrammen auch interessante Spartenprogramme enthält.
  • Breitbandanschluss
    Der Breitbandanschluss ist ein Zugang zum Internet mit relativ hoher Datenübertragungsrate. Die Geschwindigkeit der Datenübermittlung übertrifft die herkömmlichen Zugangstechniken (Telefonmodem- oder ISDN-Einwahl) um ein Vielfaches.
  • Breitbandnetz
    Breitband steht für schnelle Daten-Übertragungsraten.
  • Breitbandkabel
    Das Breitbandkabel (kurz BK) dient der Verteilung von analogen und digitalen Fernsehprogrammen. Für Fernsehen wird der Frequenzbereich bis 450 MHz genutzt. Für weitere Fernseh-Angebote und Multimediadienste werden die Netze bis 862 MHz ausgebaut. In dem selben Netz wird zunehmend auch ein Rückkanal realisiert, der Individualkommunikation ermöglicht.
    Die größten Kabelanbieter in Deutschland sind Kabel Deutschland (KDG), Kabel Baden Württemberg und Unitymedia.
  • Breitbild
    Breitbild bezeichnet das Bildschirm-Format Verhältnis 16: 9 (Breite:Höhe). Die Bildbreite beim 16:9 Kinoformat entspricht dem natürlichen Sichtfeld des Menschen.
  • Brennweite
    Mit einer großen Objektiv-Brennweite (Tele) lassen sich entfernte Motive näher heranholen. Bei einer kleinen Brennweite (Weitwinkel) passt in engen Räumen ein großer Ausschnitt auf das Bild.
  • Brickwalleffekt
    Brickwall = Backsteinwand. Mit Brickwalleffekt bezeichnet man das Umkippen des Signals bei digitaler Übertragung. Bis zur akzeptablen Bitfehlerrate ist das Bild einwandfrei. Danach bricht es mit einer Mosaik ähnlichen Struktur wie eine Backsteinwand zusammen. Zwischen einem einwandfreien Bild und dem Ausfall liegen oft nur wenige Zehntel dB Pegel, die beispielsweise durch Regen fehlen. Eine Pegelreserve ist deshalb immer vorteilhaft.
  • BVT
    Der Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT) ist Dienstleister und Fachverband für den Handel der technisch orientierten Gebrauchsgüterbranchen. www.bvt-ev.de


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C

  • C/N
    Messwert für den Signal-/Rauschabstand
  • CA
    CA = Conditional Access
  • CAM
    CAM = Conditional Access Modul, siehe Conditional Access
  • CD-Format
    Eine CD-R (Compact Disc Recordable) ist eine CD, die von einem CD-/DVD-Recorder oder einem handelsüblichen Brenner für Computer einmal beschrieben werden kann. Eine CD-RW (Compact Disc Rewritable) lässt sich wieder löschen und neu beschreiben.
  • CI
    CI = Common Interface
  • CICAM
    Als CICAM-Receiver bezeichnet man Geräte mit Common Interface-Schacht. Im CI-Schacht finder das Conditional Access Modul zur Entschlüsselung Platz.
  • Cinch (auch RCA-Stecker)
    Cinch-Stecker werden für Kabel benutzt, die Bild- und Tonsignale übertragen.
  • Codefree
    siehe Ländercode
  • Coder
    Schaltung, die Signale verschlüsselt. Der Decoder macht die Verschlüsselung rückgängig.
  • Coderate
    Die Coderate bestimmt bei der digitalen Übertragung das Verhältnis von des nicht codierten Datenstroms zum codierten Datenstrom. Die Nutzbits sind dabei durch redundante Bits geschützt, die hinzugefügt werden. Die Coderate wählt der Sender und damit definiert man wie gut oder schlecht die Datenströme gegen Fehler geschützt sind.
  • Common Interface (CI) 
    Eine von der DVB Plattform spezifizierte Schnittstelle für digitale Receiver zum Anschluss eines Conditional-Access-Moduls. Dieses Modul enthält alle Komponenten, welche für das Descrambling und die Freischaltung des Teilnehmers notwendig sind.
  • Composite-Signal
    Beim Composite-Signal sind Farb- und Schwarz/Weiß-Anteil zusammengeführt. Dies wurde seinerzeit eingeführt, um die Kompatibilität zwischen Farb- und Schwarz/Weiß-Fernsehen zu erreichen. Durch die gemeinsame Übertragung können so genannte Cross Colour-Störungen entstehen. Zudem wird die Auflösung durch eine Bandbreitenbegrenzung verringert. Das Composite-Signal wird auch FBAS-Signal genannt.
  • Conditional ACCESS (CA)
    Zugriffkontrollsystem  Das Conditional ACCESS-System kontrolliert den Zugriff des Nutzers auf Leistungen und Programme, die aus urheberrechtlichen sowie kommerziellen Gründen verschlüsselt sind.
  • Content
    Mit Content werden allgemein alle Inhalte bezeichnet. Dies können digitale Medien wie Video- und Audiomaterial, Internetinhalte oder Applikationen sein.
  • Copy Protection
    Kopierschutz
  • CP
    Copy Protection



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D

  • DAB
    DAB steht für Digital Audio Broadcast, ein System für digitalen Hörrundfunk. Digital Radio funktioniert mit DAB. Nach einer etwas langwierigen Erprobungs- und Startphase kommt das digitale Radio in Deutschland jetzt in Schwung. Zu den Rundfunkübertragungen ist bei DAB auch Platz für Datendienste. Siehe auch www.digitalradio.de
  • Datendienste
    Als Datendienste bezeichnet man Zusatzangebote, die bei der Signalübertragung mit gesendet werden. Bekanntester Datendienst ist der beispielsweise der Videotext. Bei der digitalen Übertragung können Datendienste, z.B. EPGs, wesentlich umfangreicher werden.
  • Datenrate 
    Übertragene Datenbits pro Sekunde. Wird in Kbit/s oder Mbit/s angegeben. Je höher die Datenrate, desto besser ist das übertragene Signal.
  • Datenreduktion 
    Die Reduzierung der zu übertragenden Datenmenge (Bild, Ton- und Datensignale), die bei der Empfangsqualität zu minimalen Einbußen führt, gleichzeitig aber die vorhandenen Übertragungskapazitäten maximal ausnutzt. Auf diese Weise können gleichzeitig mehrere datenreduzierte Fernsehprogramme anstelle eines einzigen analogen Programms übertragen werden. Die Datenreduktion erfolgt hauptsächlich durch Eliminierung redundanter Daten.
  • Datenstrom
    Die gesamte Menge der zu übertragenden digitalen Signale wird auch Datenstrom genannt.
  • dB (Dezibel)
    Werte in Dezibel geben die Lautstärke von Tönen und Geräuschen an.
  • Decoder
    Gerät, das verschlüsselte Signale wieder entschlüsselt.
  • Deutsche TV-Plattform
    Die  "Deutsche TV-Plattform" ist ein Zusammenschluss von Programmherstellern und -Anbietern, privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, Netzbetreibern und Industrieunternehmen, Universitäten und Forschungsinstituten, Bundesministerien, Landesregierungen und Medienanstalten sowie anderen, mit dem Fernsehen der Zukunft befassten Unternehmen und Institutionen. Mit dieser bereichs- und branchenübergreifenden Zusammensetzung ist die TV-Plattform die derzeit einzige Institution in Deutschland, in der Mitglieder aus allen Bereichen der Medienwirtschaft an einem Tisch sitzen. www.tv-plattform.de
  • digital 
    relativ störungsfreies Übertragungsverfahren, da nur zwei definierte Zustände: 1 oder AN und 0 oder AUS
  • Digital Radio
    Digital Radio ist der Markenname für digitales Radio auf Basis des DAB-Standards.
  • Digital Radio Mondiale
    Digital Radio Mondiale (DRM), auch als digitale Mittelwelle bekannt, soll die analoge Übertragung im AM-Bereich (Lang-, Mittel- und Kurzwelle) ersetzen. DRM ist allerdings ein sehr schmalbandiges Verfahren, das nur eine Mono-Übertragung zulässt.
  • Digitaler Audioanschluss
    In Heimkino-Anlagen wird das Tonsignal digital (also verlustfrei) über optische oderkoaxiale Ausgänge geleitet.
  • Digitales Fernsehen
    Das „digitale Fernsehen“ basiert auf der Umwandlung (Codierung) von Bild und Ton in die ziffernmäßigen Form. Es ermöglicht die gleichzeitige Übertragung von Fernsehen, Hörfunk und fernsehgebundenen Zusatzdiensten. Die Daten werden unter Verwendung moderner Kodierverfahren verlustfrei und komprimiert im DVB-Standardübertragen. Wo bislang ein analoges Programm übertragen wurde, sind jetzt auf der gleichen Frequenz bis zu fünf digitale Programme zu empfangen. Der Effekt: eine größere Programmvielfalt und eine hervorragende Bild- und Tonqualität.
  • Digitaltechnik
    In der digitalen Technik werden die Werte nicht in Form von kontinuierlichen Signalen dargestellt. Sie werden nur mit digitalen Symbolen, den Bits dargestellt. Durch die elektronische Datenverarbeitung der Bits mit Computern und Prozessoren sind viele heute bereits alltägliche Geräte und Verfahren (z.B. die CD) erst möglich geworden. (Siehe auch Bit)
  • DirecTV
    Ein Satellitenservice in den USA.
  • DiSEqC
    Digital Satellite Equipment Control. Vom Satellitenreceiver erzeugte Schaltsignale zur Steuerung und Umschaltung von LNBs und Multischaltern. DiSEqC ist ein Warenzeichen der European Satellite Organization (EUTELSAT).
  • Display
    Englischer Begriff für Bildschirm oder Kontrollfenster.
  • DivX
    DivX ist ein Verfahren (Codec), um Videodateien platzsparend und qualitativ hochwertig im MPEG-4-Standard zu speichern.
  • DLP
    Diese Technik (Digital Light Processing) wird in Projektoren und  Rückprojektions-TV-Geräten eingesetzt. Tausende winziger, beweglicher Spiegel erzeugen dabei das Bild.
  • DMX
    DMX ist ein Anbieter für Pay Radio mit knapp 50 Musikkanälen über Satellit.
  • Docking Station
    Eine Docking Station ist eine Halterung, in die sich Geräte wie digitale Fotokameras oder MP3-Spieler stecken lassen. Sie können damit bequem Fotos oder Musikdateien etwa zum PC oder AV-Receiver übertragen oder den Akku des jeweiligen Geräts aufladen.
  • Dolby
    Firma für Rauschunterdrückungs- und Raumklangsysteme benannt nach dem Gründer Ray M. Dolby.
  • Dolby Digital 5.1
    Dolby Digital ist ein Tonübertragungsverfahren, das es ermöglicht, digitalen Surround-Ton auf einer Heimkinoanlage wiederzugeben. Dabei bezeichnet die Ziffernfolge "5.1" die Anzahl der verwendeten Kanäle: die Zahl "5" bezieht sich auf die Kanäle links, rechts, mitte, hinten links, hinten rechts. "1" bezeichnet den verwendeten Tiefbasskanal (Subwoofer).
  • Dolby Digital 
    Ein digitales Mehrkanaltonsystem, das mit über sechs Tonkanälen arbeitet: Einer für Basseffekte, Subwoofer genannt, die anderen fünf für den räumlichen Klang.
  • Dolby Surround
    Tonsystem, das auf die "normale" Stereoübertragung moduliert (dazugerechnet) wird. Bei diesem Tonsystem gibt es folgende Kanäle: • Links • Rechts • Center (wird zwischen Links und Rechts angeordnet) • Rear (Rücklautspecher - hinter Sitzposition) und Subwoofer (Tieftöner)
  • Double-Feed
    Satellitenempfang mit zwei LNBs und einer Antenne. Auch als schielende Lösung bekannt, da ein oder beide LNBs auf den Brennpunkt der Antenne schielen, d.h. nicht im Zentrum des Brennpunkts stehen. Die Lösung eignet sich zum Beispiel für den gleichzeitigen Empfang von Astra und Eutelsat.
  • Downlink
    Der Weg der Signale vom Satelliten zur Erde wird mit Downlink bezeichnet. Entsprechend wird die umgekehrte Richtung mit Uplink bezeichnet.
  • Downstream
    Datenübertragung aus dem Internet zum Benutzer.
  • DSL (Digital Subscriber Line)
    DSL ist die Standardbezeichnung für ein Verfahren, mit dem große Datenmengen über die so genannte Zwei-Draht-Leitung (Telefonleitung) übertragen werden können. Mit ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) können Geschwindigkeiten bis zu 16 Megabit pro Sekunde erreicht werden. Mit VDSL, das in Glasfasernetzen verwendet wird, können bis zu 50 MBit/Sekunde erreicht werden.
  • DRM
    Mit DRM (digitale Rechteverwaltung) wollen zum Beispiel Musiker und Filmstudios sicherstellen, dass ihre Werke nicht unerlaubt kopiert werden.
  • DSP
    Digital Signal Prozessor oder Prozessing bezeichnet allgemein die digitale Signalbearbeitung und die dafür geeigneten Systeme oder Prozessoren.
  • DSR
    Abkürzung für Digital Satellite Radio, das 1989 gestartet, über Kabel oder Satellit empfangbar war. Mangels Markterfolg wurde DSR 1998 abgeschaltet.
  • DTH 
    Direct To Home. Empfang eines Satellitenprogramms in einem Privathaushalt über eine eigene Parabolantenne.
  • DTS, DTS-HD
    DTS ist ein Heimkinoton-Verfahren mit bis zu sieben Tonkanälen (als DTS-ES discrete).
    Speziell für das hochauflösende Fernsehen HDTV und den DVD-Nachfolger Blu-ray-Disc wurde das Format DTS-HD und die verlustfreie Variante DTS-HD Master Audio entwickelt.
  • DTO 
    Direct To Office. Empfang von Satellitenprogrammen in einem Büro über eine eigene oder eine gemeinsame Parabolantenne.
  • Dual Layer / Double Layer
    Einmal beschreibbare DVD mit zwei Schichten. Sie fasst etwa doppelt so viele Daten (8,7 Gigabyte) oder doppelt so viel Video-Spielzeit wie eine normale bespielbare DVD und kostet etwa das Dreifache.
  • Dual LNB 
    LNB mit zwei Anschlüssen, kann nicht direkt an Receiver angeschlossen werden, sondern muss an Multischalter betrieben werden.
  • Dualfeed 
    Vorrichtung zum Empfang zweier Satelliten mit einer Schüssel.
  • DV
    DV ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung Digital Video. Es ist der Oberbegriff für ein Aufzeichnungsformat digitaler Videos. Digitale Videosignale werden etwa von Camcordern zu Computern perFirewire-Anschluss übertragen. Der wird auch als DV-Anschluss bezeichnet.
  • DVB 
    D igital V ideo B roadcasting = Standard für digitales Fernsehen. Man unterscheidet: DVB-T (terrestrisch) DVB-S (Sat) und DVB-C (Cable - Kabelempfang).
  • DVB-C
    Diese DVB-Variante für die Signalübertragung im Kabel arbeitet mit der Modulation QAM.
  • DVB-C2, DVB-S2, DVB-T2
    Hierbei handelt es sich um die Fernsehübertragungsstandards der DVB-Familie der zweiten Generation. Diese wurden gegenüber ihren Vorgängern dahingehend verbessert, dass bei gleicher Empfangbarkeit eine höhere Datenmenge über die bestehenden Kanäle übertragen werden kann. So bietet z. B. der Standard DVB-S2 eine um ca. 30 % erhöhte Kapazität im Vergleich zu seinem Vorgänger DVB-S. Während die Entwicklung von DVB-C2 und DVB-T2 erst vor kurzem abgeschlossen wurde, wird DVB-S2 schon seit einigen Jahren genutzt. Da die „alten“ Empfangsgeräte für die DVB-Standards der ersten Generation die neuen Standards allerdings nicht empfangen können, werden diese meist zusammen mit weiteren Technologien eingeführt, die ebenfalls neue Endgeräte erfordern. So auch beim ZDF mit der Einführung von HD über Satellit, hier setzt das ZDF auf DVB-S2, den neuen Satellitenstandard, den alle HD-tauglichen Satellitenempfangsgeräte heute beherrschen.
  • DVD
    Die Abkürzung DVD steht für den englischen Begriff „Digital Versatile Disc“ (was auf Deutsch sinngemäß mit „digitale vielseitige Speicher-Scheibe“ übersetzt werden könnte). Die DVD ist ein digitales Speichermedium, das vom Aussehen her einer CD (Compact Disc) ähnelt, aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität verfügt und vielfältiger nutzbar ist. Sie zählt zu den optischen Plattenspeichern. In der Alltagssprache wird der Ausdruck DVD am häufigsten in Zusammenhang mit Filmen im Sinne des Formats „DVD-Video“ verwendet.
  • DVD-Decoder
    Empfangseinheit zur Decodierung digital übertragener Fernseh-, Radio- und Mehrwertdienste über Satellit (DVB-S), Kabel (DVB-C) oder Antenne/Terrestrik (DVB-T). Der DVB-Decoder oder DVB-Receiver bzw. Set-Top-Box kann auch direkt in das Wiedergabegerät integriert sein.
  • DVB-H
    Dieser Standard ist für mobiles Fernsehen, auch Handy-TV genannt, vorgesehen. Der Empfang erfolgt über entsprechende Mobil-Telefone.
  • DVB-Karte
    Einsteckkarte für den PC, die den Datenstrom verarbeitet. Wird auch für Internet via Satellit benötigt.
  • DVB-S
    Standard für die digitale Signalübertragung via Satellit. Als Modulation kommt QPSK zur Anwendung. DVB-S war der erste Standard der DVB-Familie, der breit genutzt wurde. Die digitale Übertragung via Satellit ist schon zum Alltag geworden. Inzwischen gibt es sogar schon deutlich mehr Programme digital als analog, entsprechend sind viele Programme sogar nur digital zu empfangen.
  • DVB-S2
    DVB-S 2 ist eine Weiterentwicklung der digitalen Übertragungsnorm für TV-Signale über Satellit. DVB-S 2 wurde speziell für größere Bandbreiten wie sie für HDTV nötig sind, entwickelt.
  • DVB-SI
    SI steht für Service-Information und dient zur Übertragung von Daten innerhalb der Signale. Über die SI kommen beispielsweise die Programm bezogenen Informationen zu den Empfängern, die dann daraus die Programmführer erzeugen.
  • DVB-T
    Sendestandard für terrestrisches digitales Fernsehen. Das digitale terrestrische Fernsehen DVB-T wird auch als Überall Fernsehen bezeichnet. Mit DVB-T kommen in den Ballungsräumen 20 und mehr Programme über die normale Hausantenne oder – dies ist ein wesentlicher Vorzug – auch ohne großen Aufwand zu mobilen Geräten im Freien oder in Gebäuden. Weitere Infos über DVB-T unter www.ueberallfernsehen.de
  • DVD-Format
    Es gibt verschiedene Arten von beschreibbaren Leer-DVD’s, den sogenannten Rohlingen: die einmal beschreibbare DVD-R und DVD+R sowie die mehrmals beschreibbare DVD-RW, DVD+RW und DVD-RAM. Auf diese Formate passen maximal 4,7 Gigabyte Daten (zwei Stunden Film in DVD-Qualität).
    Die DVD-Typen DVD+R DL und DVD-R DL (DL steht für Dual Layer) haben zwei beschreibbare Lagen übereinander und damit fast die doppelte Kapazität.
  • DVI (Digital Video Interface)
    DVI ist eine Schnittstelle für digitale Signale. Bild und Ton werden separat übertragen.


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E

  • ECG
    Der Electronic Content Guide (ECG) ist eine elektronische Programmzeitschrift, abrufbar über den TV-Bildschirm. Der ECG bietet im Vergleich zum EPG konkretere Informationen zu den Programmen, gibt beispielsweise detaillierte Auskünfte über Inhalte von Filmen.
  • EBU
    Die EBU (European Broadcasting Union) ist der Verbund der europäischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Die EBU ist in verschiedene Abteilungen untergliedert, die sich beispielsweise um den gemeinsamen Rechteerweb für internationale Sportveranstaltungen, den Austausch von Programmmaterial oder auch die Entwicklung gemeinsamer technischer Standards und Empfehlungen kümmern. Ähnliche Organisationen gibt es beispielsweise auch in Asien (ABU) und der Arabischen Welt (ASBU).
  • EDGE
    Enhanced Data Rates for GSM Evolution. Durch EDGE wird die mobile GPRS-Datenübertragung mit Datenraten von bis zu 200 Kbit/s schneller (mehr als dreimal schneller als ISDN).
  • Einkabelmatrix 
    Matrix zur Verteilung von Satellitenprogrammen in der 1.Sat-ZF bei Kabelnetzen in Baumstruktur.
  • Einzelampfangs-Anlage
    So wird eine Sat-Anlage für nur einen Teilnehmer bezeichnet.
  • Elevation 
    Neigungseinstellung der Satellitenantenne zum Satelliten.
  • Embedded
    Embedded steht für fest eingebaute (eingebettete) Schaltungen. Im Zusammenhang mit digitalem Fernsehen ist es meist die CA-Lösung, die als embedded version dann nur für ein System genutzt werden kann. Beispiel sind die Premiere-Receiver, die das Entschlüsselungsverfahren eingebaut haben.
  • Empfindlichkeit
    Bezeichnung für die Lichtempfindlichkeit der Aufnahmesensoren digitaler Fotoapparate
    (Maßeinheit: ISO).
  • Enhanced TV
    Mit enhanced TV bezeichnet man die Weiterentwicklung und Verbesserung von Fernsehstandards.
  • EPG - Electronic Programm Guide 
    Auf deutsch: Elektronischer Programmführer oder Fernsehprogrammübersicht. Das digitale TV-Signal enthält die Daten für den EPG (SI-Daten). Zu den Programmtiteln und der Sendezeit enthält der EPG auch kurze Beschreibungen der Programme.
  • Equalizer
    Mit einem Equalizer lassen sich bestimmte Frequenzbereiche bei der Tonwiedergabe lauter oder leiser einstellen.
  • ESA
    Mit ESA wird die European Space Agency abgekürzt. Die ESA ist das europäische Gegenstück zur amerikanischen NASA, also die Weltraumbehörde.
  • Ethernet
    siehe Netzwerk
  • ETSI
    Das European Telecommunications Standards Institute ETSI legt Richtlinien und Standards zum Beispiel für die TV-Signalübertragung verbindlich fest.
  • EUTELSAT 
    Europäischer Satellitenbetreiber mit Sitz in Paris. Viele Orbitpositionen und europäische Kunden. Transponder im Frequenzbereich 10,7 - 1,75 GHz.
  • EXIF
    EXIF ist die Abkürzung für das englische Format Exchangeable Image File. Es ist ein Standard, in dem digitale Fotoapparate zusammen mit jedem Foto zusätzliche Informationen speichern, etwa Datum und Uhrzeit sowie technische Daten der Aufnahme.


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F

  • Favoritenliste
    Komfortable Set-Top-Boxen bieten im Rahmen des eingebauten EPGs auch Favoritenlisten. Hier lassen sich bevorzugte Programme leicht auffindbar speichern.
  • FBAS-Signal
    siehe Composite-Signal
  • FBAS-Video
    Mit FBAS-Video (Composite) bezeichnet man den Videoanschluss, bei dem das Bild über nur eine Leitung übertragen wird.
  • FEC  Forward Error Correction. Eine Technik, die die Fehlerrate bei der Datenübertragung senkt. Zusätzliche Bits werden in den Datenstrom eingefügt, so dass beim Empfang Fehlerkorrekturalgorithmen angewendet werden können. Für den Satellitenstandard wird der Viterbi-Code in Kombination mit dem Reed Solomon-Code verwendet.
  • Feedhorn
    Das Feedhorn sitzt im LNB und bündelt die ankommenden Signale.
  • Fehlerschutz
    Zur Vermeidung von Übertragungsfehlern gibt es bei der digitalen Signalübertragung einen Fehlerschutz. Verwendet wird der so genannte Forward Error Correction-Fehlerschutz. Man unterscheidet noch zwischen äußerem Fehlerschutz (Reed Solomon Coder) und innerem Fehlerschutz (Viterbi-Coder). Durch diese Maßnahmen wird erreicht, dass nur ca. alle 45 Minuten ein falsches Bit übertragen wird.
  • Fernsehgebundene Zusatzdienste
    Zusatzdienste, die digital neben dem eigentlichen Fernseh- und Hörfunkprogramm angeboten werden. Dazu gehören etwa der EPG oder der Videotext.
  • Festplatten-Receiver
    Ein Festplatten-Receiver ist ein digitaler Sat-Receiver, der zusätzlich eine Festplatte als Speicher eingebaut hat. Die Festplatte unterscheidet sich nicht von denen, die in PC eingesetzt werden. Auf der Festplatte kann man so das TV-Programm aufzeichnen. Der besondere Clou dabei ist, dass die Festplatten-Bausteine über je einen Lese- und Schreibkopf verfügen. Dies ist die Grundlage für das „Time Shift“ genannte Zeit versetzte Fernsehen. Im Klartext heißt dies, dass man schon kurz nach Beginn einer Aufnahme mit der Wiedergabe dieser Aufnahme beginnen kann. Oder man schaut einen aufgezeichneten Film an, während das Gerät einen neuen Film aufnimmt. Auch Werbeblöcke kann man problemlos überspringen, da sich die einzelnen Aufnahmen wie beim CD-Player ansteuern lassen. Zudem arbeiten die Festplatten verschleißfrei und das lästige umspulen des Bandes entfällt auch.
  • Festplatten-Rekorder
    Festplatten (HDD = Hard Disk Drive) finden zunehmend auch in DVD-Recordern als zusätzliche Aufnahmemöglichkeit ihren Einsatz. Ein weiteres Einsatzfeld ist die Integration von Festplatten in TV-Geräte.
  • Fiber to the curb (FTTC)
    Übersetzt Glasfaserkabel bis zum Bordstein. Die Glasfaserverbindung wird bei FTTC bis in den Kabelverzweiger geführt. Für die Übertragung zum Teilnehmeranschluss wird dann auf Kupferkabel umgestellt.
  • Fibre to the Home (FTTH)
    Bei FTTH-Technik (Glasfaser bis ins Heim) wird die Glasfase bis zum Endkunden geführt wird.
  • Finalisieren
    Eine selbst bespielte CD oder DVD muss man vor dem Abspielen per DVD-Spieler nach der Aufnahme im DVD-Recorder finalisieren (abschließen). Nur die DVD-RAM kann sofort abgespielt werden.
  • Firewire
    Über diesen Anschluss aus dem Computerbereich auch i-Link oder IEEE-1394 genannt, lassen sich Video- und Audiodaten (etwa von einem Camcorder)verlustfrei zu anderen Geräten übertragen.
  • Flash-Speicher
    Flash-Speicher sind digitale Speicherchips, die zum Beispiel in Speicherkarten und MP3-Spielern enthalten sind.
  • Fotoformat
    Digitale Kameras nehmen Fotos in unterschiedlichen Formaten auf. Das meistverbreitete ist JPEG.
  • Footprint
    siehe Ausleuchtzone
  • Free-to-air 
    Frei empfangbares Fernsehen. Mit so genannten Free-to-air-Receivern sind ausschließlich freie Programme empfangbar.
  • Free-TV
    Free-TV bezeichnet sowohl kostenloses als auch frei empfangbares Fernsehen. Der Begriff steht zum einen für Fernsehsender, für die beim Empfänger über Rundfunkgebühren hinaus keine zusätzlichen Kosten anfallen. Zum anderen wird darunter auch der freie, d.h. unverschlüsselte Empfang verstanden.
  • Frequenz
    Die Frequenz gibt an, wie oft ein Ereignis innerhalb eines bestimmten Zeitraums passiert (Schwingungen pro Sekunde, Maßeinheit Hertz).
  • Full-HD
    Full HD steht für „vollständig hochauflösend“. Full HD-Logos sind Kreationen der Hersteller. Sie sagen aus, dass das Display eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten besitzt.


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G

  • GB
    siehe Gigabyte
  • Geräuschspannungsabstand
    Wenn eine Musikwiedergabe rauscht, liegt das meistens an der nicht perfekt ausgelegten Elektronik des Abspielgeräts oder des Verstärkers. Der Geräuschspannungsabstand gibt an, wie laut das Rauschen im Vergleich zu den erwünschten Tonsignalen ist. Je höher der Wert in Dezibel (dB) ausfällt, desto geringer ist der Anteil an Störgeräuschen.
  • gfu
    Die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu ist ein Zusammenschluss der Geräteindustrie. Die gfu veranstaltet zusammen mit der Messe Berlin jährlich die Internationale Funkausstellung IFA. www.gfu.de und www.ifa-berlin.de
  • GIF
    Abkürzung für Graphics Interchance Format Fotoformat.
  • Gigabyte (GB)
    Diese Maßeinheit für den Speicherplatz, zum Beispiel auf einer Festplatte, entspricht einer Milliarde Bytes oder 1000 Megabyte (MB). Wenn Sie einen eineinhalbstündigen Spielfilm in bestmöglicher Qualität aufnehmen, braucht er etwa 6,5 Gigabyte Speicherplatz.
  • Glasfaser
    Flexible Leitung aus Quarzglas, die zur optischen Signalübertragung mit sehr hohen Übertragungsraten genutzt wird.
  • GPRS
    General Packet Radio Service: Datenübertragung bei der Daten als Pakete empfangen und versendet werden. Die Übermittlung von mehr Informationen möglich. GPRS ermöglicht Internet E-Mails per Handy.
  • Grundverschlüsselung
    Eine so genannte Grundverschlüsselung bewirkt, dass TV-Programme verschlüsselt ausgestrahlt erden und nur mit einer Smartcard (Chipkarte für die Set-Top-Box = Decoder zur Entschlüsselung) empfangbar sind. Für die Smartcard zur Entschlüsselung so genannter grundverschlüsselter Programme wird eine einmalige Gebühr beim Zuschauer bzw. Kunden erhoben. Danach entstehen keine weiteren Kosten.


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H

  • Halbbild
    Aus historischen Gründen arbeitet das Fernsehen bislang hauptsächlich (analoges PAL, digitales SDTV und einige HD-Formate) nicht wie die herkömmliche Fotografie oder Kinematographie mit Vollbildern, sondern „nur“ mit Halbbildern. Das heißt, jedes einzelne Vollbild wird aufgeteilt in zwei Halbbilder und im Zeilensprungverfahren geschrieben, jeweils um eine Zeile versetzt. Das erste Halbbild belegt die ungeraden Zeilen (1, 3, 5, 7 usw.) das zweite Halbbild die geraden Zeilen (2, 4, 6, 8 usw.). bei einer Vollbildfrequenz von 25 Bildern pro Sekunde ergeben sich somit 50 Halbbilder, die in vertikaler Richtung nur jeweils die Hälfte der Bildpunkte eines entsprechenden Vollbildes besitzen. Bei 1080i/25 sind dies z. B. 540 Bildpunkte (vertikal) bzw. Bildzeilen pro Halbbild. Der Vorteil gegenüber einer progressiven Darstellung von 25 Vollbildern pro Sekunde liegt in der flüssigeren Darstellung von Bewegungen.
  • Handy TV
    Siehe Mobile TV.
  • HAVi
    HAVi bezeichnet die "Home Audio/Video interoperability" einen weltweit akzeptierten Verbindungsstandard. Er bezieht sich auf die digitale Verbindung und Steuerung von Geräten, die in Audio/Video-Netzwerken über FireWire-Schnittstellen (IEEE 1394) miteinander kommunizieren und Signale austauschen.
  • HD ready
    Das Logo „HD ready“ kennzeichnet Fernseher und Videoprojektoren, die die Voraussetzungen für die Darstellung von HDTV-Bildern erfüllen.
    Fernseher mit dem Logo „HD ready 1080p“ können HDTV-Bilder mit 1080 Bildzeilen in voller Schärfe (pixelgenau) wiedergeben.
  • HDCP (High bandwidth Digital Content Protection)
    Digitaler Kopierschutz, der das Kopieren von Sendungen in HDTV unterdrückt. Bild und Ton werden mit HDCP nur dann abgespielt, wenn das Gerät (z. B. TV) die HDCP-Verschlüsselung auch unterstützt. Fernseher mit „HD ready“ und HD TV Logo müssen den Kopierschutz unterstützen. HDCP-geschützte Inhalte können nicht digital aufgenommen werden.
  • HDMI (High Definition Multimedia Interface)
    HDMI, abgekürzt für High Definition Multimedia Interface, heißt die universelle Schnittstelle für die digitale Verbindung von Geräten zur Übertragung von Audio- und Video-Daten. Hauptsächlich für das hoch auflösende Fernsehen HDTV eingeführt, beinhaltet HDMI auch die zwangsweise Nutzung des Kopierschutzes HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection). Die HDMI-Schnittstelle ist zudem Bestandteil der Logos HD ready für TV-Geräte und HD TV für HDTV-Empfänger, damit die Signalübertragung eindeutig definiert ist. Bei Fernsehgeräten sollte mehr als eine HDMI-Buchse vorhanden sein, damit beispielsweise neben der HDTV-Empfangsbox auch HD-Player und HD-Spielekonsolen angeschlossen werden können.
    HDMI überträgt digitale Daten höchster Bandbreite und verfügt über einen eigenen Fernbedienungskanal . Das 19-polige Kabel hat einen ca. 21 mm breiten Miniaturstecker.
  • HDTV (High Definition Television)
    Das hoch auflösende Fernsehen HDTV besticht mit einer fünfmal höheren Auflösung und damit höheren Detailschärfe als unser herkömmliches Fernsehen nach dem PAL-Standard. Es hat aber auch einen deutlich höheren Bedarf an Übertragungsbandbreite. Um dies weitestgehend zu eliminieren, stehen mit den Standards DVB-S2 für die Satellitenübertragung und MPEG 4 für die effektive Datenkompression zwei neue, leistungsfähige Techniken zur Verfügung, die Bandbreite sparen.
  • Heimkinoton
    Im Gegensatz zu Stereoton mit zwei Kanälen (links und rechts) enthält Heimkinoton mindestens fünf Kanäle. Sie sorgen für Raumklang. Zu den am weitesten verbreiteten Formaten gehören Dolby Digital und DTS.
  • Hertz (Hz)
    Hertz ist die Maßeinheit für die Schwingungen, aus denen sich ein Ton zusammensetzt (Frequenzen). Ein Hertz bezeichnet eine Schwingung pro Sekunde.
  • HFC
    HFC ist eine Bezeichnung für die Kabelnetze. Sie bedeutet high frequency cable, also Hochfrequenzkabel.
  • HF-Modulator
    Der HF-Modulator setzt das Programm wieder vom AV- oder FBAS-Status in ein HF-Signal wie von der terrestrischen Antenne um. Meist arbeiten die Modulatoren wie beim Videorecorder im UHF-Bereich (z.B.: Kanäle 30 bis 40). Dadurch können auch TV-Geräte ohne AV-Buchse (Scart) an die Set-Top-Box angeschlossen werden.
  • High Band 
    Frequenzband, das sich höher als das bisherige Frequenzband (Low Band) befindet; wird hauptsächlich für digitale Fernsehprogramme und -dienste verwendet.
  • HotSpot
    Mit W-LAN hat man unterwegs über HotSpots Zugriff auf das Internet.
  • HSDPA
    High Speed Downlink Packet Access, Technik zur Beschleunigung der mobilen Datenübertragung im UMTS-Netz mit Datenraten beim Download von bis zu 7,2 Mbit/s.
  • HSUPA
    High Speed Uplink Packet Access, Technik mit Bandbreiten von bis zu 1,4 Mbit/s.
  • HTML (Hypertext Markup Language)
    Dokumente auf Basis der Hypertext Markup Language sind die Grundlage von Webseiten und werden von einem Webbrowser dargestellt. Neuere technische Entwicklungen auf der Basis von Hybrid-Geräten verbinden _’HTML mit dem DVB-Standard und ermöglichen die Verbindung von Fernsehen und Internet.
  • Hub 
    Ein Kommunikationszentrum, in dem Daten empfangen bzw. gesammelt werden. In einem solchen Zentrum kann darüber hinaus Mehrwertverarbeitung erfolgen und die Daten können (über Ku-Band) erneut abgestrahlt werden.
  • HV
    HV steht Hausverteilanlage.
  • HYBRID-TV
    Mit dem Begriff Hybrid-TV werden Geräte bezeichnet, die eine Kombination aus Fernsehen und Internet bieten. Über eine digitale Empfangseinheit (DVB-Receiver) lässt sich zum einen Fernsehen empfangen. Andererseits erlaubt ein integrierter DSL-Anschluss im Zusammenspiel mit einem Browser den Zugriff auf Inhalte aus dem Internet, z. B. Angebote der ARD-Mediathek.


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I

  • ID3-Tag
    In einer Musikdatei im MP3-Format können zusätzlich zur Musik auch die Namen des Titels und des Interpreten gespeichert werden. Diesen Teil der Datei nennt man ID3-Tag.
  • IDR
    IDR steht für Initiative Digitaler Rundfunk. Bereits 1998 hat die damalige Bundesregierung dem Vorschlag der IDR für eine Umstellung von analoger auf digitale Übertragung in Deutschland bis 2010 zugestimmt.
  • iDTV
    iDTV = Integrated digital TV, ein Fernsehgerät, das einen digitalen Empfänger bereits eingebaut hat.
  • IEEE
    Das Institute of Electrical and Electronics Engineers Inc. ist eine amerikanische Vereinigung von Ingenieuren und Technikern, die Standards für die Datenübertragung setzt. Beispiel IEEE 1394 oder auch Firewire genannt.
  • Impedanz (Widerstand)
    Impedanz ist ein elektrischer Widerstand, dessen Stärke von der Frequenz des Tonsignals abhängt. Sie schwankt etwa bei Lautsprechern je nach Tonhöhe. Je kleiner die Impedanz eines Lautsprechers ist, umso mehr Strom müssen Verstärker liefern.
    Der kleinst gemessene Impedanzwert (Impedanzminimum) darf laut Norm nicht unter 3,2 Ohm liegen, um den Verstärker nicht zu überlasten oder zu zerstören.
  • Infrarot
    Es gibt Licht, das für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Dieses Infrarotlicht nutzen sogenannte IR-Fernbedienungen, um ihre Befehle zum Gerät  zu schicken.
  • Interaktion
    Mit Interaktion bezeichnet man ein aufeinander bezogenes Handeln. Beim interaktiven Fernsehen wird der sonst passive Zuschauer aktiv in die Sendung einbezogen.
  • Interaktives Fernsehen
    siehe Interaktivität
  • Interaktivität
    Beim interaktiven Fernsehen unterscheidet man zwischen lokaler Interaktivität, bei der der Zuschauer die Möglichkeiten der übertragenen Dienste interaktiv ausnutzen kann, und der Interaktivität, die über einen Rückkanal mit dem Programmanbieter in Kontakt tritt. Erste interaktive Anwendung beim Fernsehen war übrigens die Sendung „Der Goldene Schuss“, bei der die Zuschauer per Telefon dem Schützen mit Richtungskommandos zum Ziel führten.
  • Interlacing
    PAL-Fernsehbilder werden im so genannten Zeilensprungverfahren ausgestrahlt. Dabei werden erst alle geraden und dann alle ungeraden Zeilen auf dem Fernseher gezeigt. Der Vorteil ist eine flüssige Bewegungsdarstellung bei minimal genutzter Bandbreite, der Nachteil ist das Großflächenflimmern, das wiederum von der 100 Hertz-Technik ausgeglichen wird.
  • Intervall-Timer
    Diese Variante der Timer für automatische Aufnahmen mit Videorecordern merken sich auch die wöchentlichen oder täglichen Termine der Lieblingssendungen.
  • IP-Technologie
    IP steht für Internet Protocol. Die Übertragungstechnik des Internets, die die Informationen in Form von Datenpaketen über das Netz transportiert.
  • IPTV  (Internet Protocol Television)
    Bezeichnung für das Fernsehen über das Internet. Die Bilder werden dabei als Datenpakete in Form des Internet-Protokolls verschickt. Auf diesem Weg ist zum Beispiel über die Telefonleitung auch Fernsehen möglich.
  • IRD
    Integrated Receiver Decoder = Set-Top-Box
  • ISDN
    Integrated Services Digital Network, internationaler Standard für ein digitales Telekommunikations-netz zur Übertragung von Sprache, Daten und Bildern. Im Vergleich zum analogen Telefon bietet ISDN höhere Übertragungsraten und bessere Übertragungsqualität.
  • ITV
    ITV steht für interaktives Fernsehen und ist ein Sammelbegriff für verschiedene Standards. Dazu zählen fernsehgebundene Zusatzdienste oder neuere technische Entwicklungen auf der Basis von HTML.


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J

  • JAVA
    JAVA ist eine Programmiersprache besonders für interaktive Anwendungen. Sie funktioniert unabhängig vom Betriebssystem und wurde von SUN Microsystems entwickelt.
  • JAVA VM
    Das Kürzel VM steht für Virtual Machine, eine spezielle Software für interaktives Fernsehen.
  • Jini
    Abkürzung für "Java Intelligent Network Infrastructure". Jini soll regeln, wie sich Computer und andere Geräte miteinander im Netzwerk unterhalten. Geräte können wie ein Telefon in die Telefonbuchse - ohne Konfigurierung - einfach nur im Netzwerk angesteckt werden, das Netzwerk antwortet, und los geht es. Die technischen Daten werden dabei gleich mit übertragen.
  • JPEG
    Mit dem JPEG-Verfahren (Joint Photographic Experts Group) lässt sich der Speicherplatzbedarf für Bilder von digitalen Fotoapparaten ohne große Qualitätsverluste deutlich reduzieren.


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K

  • Ka-Band  Frequenzbereich von 18 bis 31 GHz. ASTRA 1H verfügt über Transponderkapazitäten im Frequenzbereich 29,5 bis 30,0 GHz für den Downlink vom Benutzer zum Anbieter (über Satellit).
  • Kanal
    Stereoton hat zwei Tonkanäle (links und rechts, Heimkinoton meistens sechs (vorn links, rechts, Center, hinten links, rechts, Tieftonkanal). In jedem Kanal werden die Toninformationen für einen bestimmten Lautsprecher der Anlage übertragen.
  • Kanalaufbereitung
    In Kopfstellen wird jedes empfangene Programm auf die gewünschte Signalart und den gewünschten Kanal aufbereitet.
  • Kanaltrennung
    Im Idealfall sind die Signale für jeden Tonkanal (links und rechts) sauber voneinander getrennt.
  • Kanalumsetzer
    Wird in einer Kopfstelle nur der Empfangskanal eines Programme verändert, spricht man von einem Kanalumsetzer.
  • Kilobit pro Sekunde (kBit/s)
    Die Geschwindigkeit, mit der digitale Daten übertragen werden, wird in der Maßeinheit Kilobit (entspricht 1024 Bit) pro Sekunde angegeben. Ein MP3-Spieler speichert mit Musik normalerweise mit 128 bis 256 kBits/s.
  • Kilohertz (kHz)
    Diese Einheit für die Tonhöhe oder für die Anzahl von Schwingungen pro Sekunde ist das Tausendfache von einem Hertz (Hz), es sind also 1000 Schwingungen pro Sekunde.
  • Klinkenstecker
    Dieser Anschlussstecker wird vor allem für Kopfhörer genutzt. Es gibt zwei Steckertypen: einen mit 3,5 Millimetern Durchmesser für tragbare Musik- oder Videogeräte und einen mit 6,3 Millimetern für stationäre Geräte wie AV-Receiver.
  • Klirrfaktor
    Der Klirrfaktor gibt an, wie stark ein Tonsignal bei der Wiedergabe vom Original abweicht. Ein hoher Klirrfaktor (in Prozent) bedeutet schlechte Wiedergabequalität.
  • Koaxialkabel  koaxiales (von innen heraus aufgebautes, rundes) Kabel zum Transport von hoch frequenten Signalen (z.B. Satelliten-Signale). Das Kabel ist rund und kann auf Grund des Stromverdrängungseffektes (Skineffekt) sehr gut hohe Frequenzen transportieren.
  • Kompaktaufbereitung
    Unter Kompaktaufbereitung versteht man klein und mittlere Kopfstellen.
  • Kompression
    Kompression im Kontext des digitalen Fernsehens bedeutet digitale Daten zu verdichten bzw. so genannte Redundanzinformationen (mehrfach vorhandene Informationen) zu entfernen und damit Speicher- oder Übertragungsbedarf einzusparen.
  • Konstellationsdiagramm
    Amplitude und Phase eines digitalen TV-Signals lassen sich zur Fehlerkontrolle bei der QPSK-Modulation mit einem Konstellationsdiagramm darstellen. Dazu sind allerdings entsprechende Messgeräte erforderlich.
  • Kontrastumfang, Kontrastverhältnis
    Dieser Wert gibt für Bildschirme und Videoprojektoren das Verhältnis zwischen dem hellsten Weiß und dem tiefsten Schwarz an. Ein hoher Kontrastumfang sorgt für kontrastreiche, brillante Bilder.
  • Konvergenz
    Konvergenz heißt eigentlich deckungsgleich und war früher vor allem bei der korrekten Einstellung der Bildablenkung von Fernsehgeräten bekannt. Inzwischen spricht man von der Konvergenz der Medien. Diese Konvergenz meint das Zusammenwachsen der Medien, die Verschmelzung von Radio, TV, Internet und Telekommunikation zu Medien ohne Grenzen.
  • Konvertierung
    Ein Datenformat (z. B. eine Videoformat) wird gewandelt in ein anderes Datenformat (z. B. Konvertierung von 720p50 in 1080i/25). Konvertierung kann grundsätzlich zu Qualitätsverlusten führen.
  • Kopfstation
    Eine Kopfstation empfängt die Signale der Satelliten und setzt sie in andere erforderlichen Frequenzbereiche um. Dafür ist pro Programm ein Receiver eingebaut, der zum Beispiel ein Sat-Programm auf einen UHF-Kanal umsetzt. Ursprünglich wurden Kopfstationen nur an den „Köpfen“ der Kabelnetze eingesetzt. Kopfstellen werden inzwischen auch für kleinere Wohneinheiten zur Versorgung mit Satellitensignalen eingesetzt.
  • Kopfstelle
    siehe Kopfstation
  • Kopierschutz
    Verschiedene Programme und Inhalte müssen vor unerlaubter Vervielfältigung geschützt werden. Dafür gibt es diverse Kopierschutz-Verfahren.
  • Kreuzpolarisation
    Bedingt durch den Versatz der Polarisationsebene zwischen horizontal und vertikal beim Satellitensignal kann es durch falsche Einstellung und Montage oder defekte LNBs zu Störungen kommen. Dabei ist der LNB nicht exakt auf horizontales und vertikales Empfangsmaximum ausgerichtet. Diese Kreuzpolarisationsstörungen können mit einem Spektrumanalysator gemessen und beurteilt werden.
  • Ku-Band  Frequenzbereich von 10,7 bis 18 GHz, der heute für die Übertragung von und zu existierenden Nachrichtensatelliten einschließlich des ASTRA-Satellitensystems benutzt wird.


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L

  • Ländercode
    Auf fast allen Kauf- und Leih-DVDs sowie in DVD-Spielern ist ein Ländercode gespeichert. In Europa verkaufte DVDs haben den Ländercode 2 und laufen nur in einem DVD-Spieler mit diesem Code – oder in Spielern ohne Ländercode (codefree).
  • Layerwechsel
    Auf Dual-Layer-DVDs sind die Daten in zwei übereinander liegenden Ebenen gespeichert. Deswegen passen lange Filme oder mehr Extras auf eine DVD. Wenn der Laser eines DVD-Spielers bei einer solchen DVD von einer Schicht zur nächsten wechselt, wird das Layerwechsel genannt. Dabei kann es allerdings zu kurzen Bild- und Tonaussetzern kommen.
  • LCD (Liquid Crystal Display)
    LCD steht für Flüssigkeits-Kristall-Bildschirm. Das Display besteht aus zwei dünnen Glasscheiben, die von innen mit einer Elektrodenschicht aus unterschiedlich polarisiertem Material überzogen sind. Im Zwischenraum befinden sich die Flüssigkristalle, die als Lichtventil arbeiten. Mit Steuerspannungen sperren die Kristalle den Lichtdurchfluss oder lassen ihn zu.
  • LED
    LEDs (Licht emittierende Dioden) sind preiswerte und langlebige Leuchten mit geringem Strom-verbrauch. Sie zeigen zum Beispiel den Betriebszustand eines Geräts an (Rot=Aus, Grün=An).
    LEDs können auch als Lampen für LCD-Fernsehgeräte oder Projektoren verwendet werden.
  • Letterbox
    Wenn ein 16:9-Film im Letterbox-Format auf einer DVD aufgezeichnet ist, wurden die auf einem 4:3-TV-Gerät sichtbaren schwarzen Balken mit abgespeichert. Die Bildqualität wird bei formatfüllender Wiedergabe auf einem 16:9-Fernsehapparat allerdings schlechter.
  • Letzte Meile
    Letzte Meile bezeichnet bei Telekommunikationsnetzen den Abschnitt der Leitung zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Anschluss des Kunden.
  • Links  Links sind Übertragungsstrecken für interne Zwecke. Die Links versorgen Kabelnetze und terrestrische Sender und sind nicht für Individualempfang geeignet.
  • LNB / LNC  Low-Noise-Block (Converter), rauscharmer Konverter, der im Zentrum der Satellitenantenne montiert ist und die Signale empfängt.
  • LOF   = lokale Oszillatorfrequenz: Die Umrechnungsfrequenz im LNB. Die Eingangsfrequenz wird um die Oszillatorfrequenz verkleinert. Übliche Werte sind: 9,75 10,0 10,6 GHz
  • Low Band  niedrig-frequentes Frequenzband, wird hauptsächlich zur analogen Fernseh- und Radioübertragung genutzt


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M

  • MCP
    Analog zur Multimedia Home Platform MHP gibt es die Multimedia Car Platform MCP, eine entsprechende Entwicklung für mobile interaktive Anwendungen auf einer einheitlichen Programmierplattform.
  • MCPC
    Abkürzung für Multi Channel per Carrier. Damit bezeichnet man die Möglichkeit, bei der digitalen Übertragung mehrere Programme mit einem Satelliten-Transponder zu übertragen. Dies stellt in erster Linie einen erheblichen Kostenvorteil für die Programmanbieter dar.
  • Mediathek
    Eine Mediathek ist ein Online-Angebot, das den einfachen und übersichtlichen Zugriff auf verschiedenste online verfügbare Audios und Videos ermöglicht. Dazu zählen on-Demand- und Livestreams sowie Podcasts und sonstige Downloads.
  • Megabyte (MB)
    1 Megabyte sind 1 Million Bytes. Ein drei Minuten  langer Musiktitel, der im platzsparenden MP3-Format abgespeichert wird, ist etwa 3 Megabyte groß.
  • Megapixel
    Digital gespeicherte Bilder setzen sich aus vielen kleinen Bildpunkten (Pixel) zusammen. Ein Megapixel entspricht einer Million dieser Bildpunkte.
  • Mehrteilnehmer-Empfangsanlage
    Mit einer solchen Anlage gelangen mehrere Haushalte in den Genuss von Satellitensignalen. Mehrteilnehmer-Anlagen sind mit Multischaltern oder Kopfstellen zu realisieren.
  • MHP Multimedia Home Platform  MHP ist ein offener Standard für digitales interaktives Fernsehen. Der MHP-Standard wurde im Jahr 2000 vom DVB-Konsortium international festgelegt und definiert die technische Schnittstelle (API – Application Programming Interface) für alle eigenständigen oder programmbezogenen Zusatzdienste zum digitalen Fernsehen (z.B. elektronischer Programmführer EPG).
  • Middleware
    Die Middleware ist das Betriebssystem für digitale Empfänger, vergleichbar mit dem Betriebssystem für einen Computer (z.B. Windows). Wichtig ist, dass das Betriebssystem offen ist, d.h. alle Angebot gleichwertig darstellen kann. Beispiele für proprietäre Systeme sind betanova (d-Box) oder Mediahighway (Canal+). MHP dagegen ist ein offenes Betriebssystem.
  • Mini DiSEqC
    Kleinste Ausbaustufe der DiSEqC-Steuerung.
  • MobileTV
    Der mobile TV-Empfang ist über verschiedene technische Standards möglich. Über DVB-T werden Fernsehinhalte auf mobile Endgeräte (wie etwa portable Fernseher, Laptops oder Mobiltelefone) übertragen, die über einen DVB-T-Empfänger verfügen. Außerdem können ausgewählte TV-Angebote auf UMTS-fähigen Handys, Organizern oder Laptops in Form von Streamings oder Downloads wiedergegeben werden.,
  • Modulation  Beeinflussung einer Trägerfrequenz zum Zwecke der Übertragung von Nachrichten. Analoge Satellitenübertragung verwendet Frequenzmodulation, digitale Satellitenübertragung QPSK-Modulation.
  • Modulationsfehlerrate
    Die Modulationsfehlerrate wird mit MER, vom englischen Begriff Modulation Error Rate, bezeichnet. Gemäß DVB-Standard ist die MER eine Größe zur Beurteilung der Störeinflüsse bei der Signalübertragung. Dazu werden alle Beeinträchtigungen zu einem Messwert zusammengefasst. Je höher der MER-Wert ist, desto besser ist die empfangene Signalqualität.
  • Mosaikbildung
    Zur Mosaikbildung kommt es, wenn zu wenig Informationen für das TV-Bild vorliegen. Ähnlich wie bei digitalen Fotos mit geringer Auflösung sind die einzelnen Bildpunkte als Klötzchen dargestellt.
  • MP 3 (Moving Picture Experts Group Audio Layer 3)
    MP 3 ist ein vom Fraunhofer Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren für Audio-Dateien. Nicht hörbare Frequenzen werden nicht berücksichtigt und mehrfach vorkommende Sequenzen nur einmal gespeichert. Mit MP 3 lässt sich Musik in digitale Signale komprimieren, die deutlich kleiner sind als die ursprünglichen Dateien. Bei zu starker Komprimierung leidet aber die Wiedergabequalität.
  • MPEG  Moving Picture Experts Group. Die weltweite Zusammenarbeit der Moving Picture Experts Group (MPEG) bei der Entwicklung der digitalen Hörfunk- und Fernsehübertragung, führte zur Schaffung eines einheitlichen und allgemein anzuwendenden internationalen Verfahrens zur Datenreduktion und für den Multiplexbetrieb von Video- und Audiosignalen.
  • MPEG 2  Datenreduktionsverfahren für Bild und Ton. Anders als beim analogen Verfahren (hier werden pro Sekunde 25 Vollbilder mit allen Informationen übertragen) berücksichtigt das MPEG-Verfahren nur die tatsächlichen Bildänderungen.
  • MPEG 4 Weiterentwicklung von MPEG 2 mit höherer Datenreduktion. MPEG 4 ist der Komprimierungsstandard für das hoch auflösende Fernsehen HDTV.
  • Multicrypt
    Verschlüsselt ein Programmanbieter sein Angebot nicht nur mit einem, sondern mit mehreren Verfahren, wendet er Multicrypt an.
  • Multifeed
    Für Multifeed gibt es zwei Erklärungen bzw. Anwendungen:
  • Sollen mit einer Antenne mehrere Satelliten empfangen werden, gibt es zwei Möglichkeiten: eine drehbare Antenne oder Multifeed. Bei Multifeed montiert man zwei oder mehr LNBs in  der Antenne. Die LNBs können aber aufgrund des Platzbedarfs nicht exakt auf den Brennpunkt ausgerichtet sein, sie schielen. Deshalb muss die Antenne entsprechend groß gewählt werden, um eine ausreichende Signalgröße zu gewährleisten.
  • Der Pay TV-Sender Premiere nennt seine Übertragungsart bei der der Zuschauer sein Bild aus mehreren Kameraperspektiven wählen kann, auch Multifeed oder Mulit Channel Feed.
  • Multimedia
    Multimedia wurde schon 1997 zum Wort des Jahres gekürt. Unter Multimedia werden alle digitalen Medien wie Sprache, Töne, Bilder, Text, Grafik, Videos bei gemeinsamer Verwendung zusammen gefasst.
  • Multiplex
    Ein multiplex ist ein Vorgehen zur Bündelung verschiedener Datenströme mit unterschiedlichen Inhalten wie Bilder, Töne und anderer Daten zur gemeinsamen Übertragung. Dabei verändert der Multiplex die Signale nicht. Multiplexe werden für die digitale Übertragung bei Radio und Fernsehen angewandt.
  • Multiplexer
    Der Multiplexer bringt die einzelnen Transportströme für die Übertragung zusammen.
  • Multischalter  Gerät zum Verteilen von Satellitensignalen im Bereich der so genannten Sat-ZF (Satelliten-Zwischenfrequenz).
  • Multiswitch
    Multischalter
  • Must Carry
    Mit Must Carry Auflagen werden Regelungen in Kabelnetzen bezeichnet, die festlegen, welche Programme im Kabel empfangbar sein müssen. In Deutschland sind dies zum Beispiel alle am Ort terrestrisch empfangbaren Programme.


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N

  • Nachbarkanaltauglich
    Unter nachbarkanaltauglich versteht man die Eigenschaft von Modulatoren, jeden TV-Kanal ohne gegenseitige Beeinflussung nutzen zu können. Gängige Kopfstellen sind inzwischen nachbarkanaltauglich, d.h. in einer Empfangsanlage kann jeder Kanal mit umgestzten Programmen belegt werden.
  • Navigator
    Der Navigator in digitalen Empfängern ist ähnlich einer Benutzerführung aufgebaut. Er führt den Zuschauer durch das digitale Angebot der einzelnen Sender.
  • Nero Digital
    Verfahren (Codec), um Audio- und Videodateien platzsparend und qualitativ hochwertig im MPEG-4-Standard zu speichern.
  • Netzwerk
    In einem Netzwerk können Geräte untereinander Daten austauschen. Darüber lassen sich zum Beispiel Filme von einem DVD-Recorder mit Festplatte auf einen PC überspielen, um sie dort mit einem Schnittprogramm zu bearbeiten.
  • NGN - Next Generation Network
    In der klassischen Netzarchitektur moderner Telefonnetze werden Sprache und Datenübertragung über unterschiedliche technische Plattformen abgewickelt. Ziel des Next Generation Network (NGN) ist es, beide Funktionen zu verbinden und so sprachdatenintegrierte Dienste bereitzustellen. NGN-Netze sind vollständig IP-basiert.
  • NIT
    NIT steht für Network Information Table. Diese Information beinhaltet die Informationen über die Transponder, auf denen die entsprechenden Sender-Bouquets zu finden sind. Dazu gehören zum Beispiel Symbolrate und Bandbreite. Wird ein Signal in einer Empfangsanlage umgesetzt, so muss auch die NIT-Information entsprechend berücksichtigt werden.
  • NTSC
    NTSC ist die Bezeichnung für die amerikanische Fernsehnorm.
  • NVoD
    Near Video on Demand Das Near Video on Demand zeigt zeitversetzt, in beispielsweise 20-minütigen Abständen, auf einem zusätzlichen Kanal die wiederholte Übertragung des gleichen Fernsehprogramms. Zuschauer können sich dadurch innerhalb des 20- Minuten- Rasters rund um die Uhr praktisch zu jeder beliebigen Zeit das Programm (z.B. einen Spielfilm) anschauen.


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O

  • Offset-Antenne
    Satellitenantennen nach dem Offset-Prinzip haben kein kreisrunde Form. Sie sind eher leicht oval als Segment einer Parabol-Antenne. Deshalb liegt auch der Brennpunkt einer Offset-Antenne nicht in der Mitte sondern im unteren Teil „offset“ oder außerhalb.
  • Optisch
    Digitale Signale können elektrisch per Koaxialkabel oder optisch per Lichtleiter übertragen werden. Bei der optischen Übertragung setzt eine Leuchtdiode die Signale in Lichtblitze um, die im Kabel mit lichtleitenden Fasern verschickt werden. Die verbreitetste Variante nennt sich Toslink (auch S/P-DIF).
  • Optischer Ausgang
    Über den optischen Ausgang kommen die digitalen Raumklang-Signale (z.B. AC 3) an entsprechende Surround-Komponenten.
  • Orbiter
    Satelliten werden oft auch als Orbiter bezeichnet.


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P

  • PAD
    program associated data. Diese PADs sind abhängig vom Angebot der Radiosender und können beispielsweise Informationen zu aktuellen Sendungen, zum Moderator, zu gespielten Musiktiteln, zur Verkehrslage oder zum Wetter enthalten.
  • PAL (Phase Alternating Line)
    Analoger Fernsehstandard in Europa. Das PAL-Farbfernsehsystem wurde 1962 von dem damaligen Telefunken-Entwicklungsleiter Walter Bruch entwickelt und 1967 in Deutschland eingeführt.
  • Panel
    Panel ist der englische Begriff für den Bildschirm von LCD- und Plasma-Displays. Die Bilddiagonale wird in Zentimetern (cm) oder Zoll („) angegeben. 1“=2,54 cm.
  • Parabolspiegel  Gebräuchlichste Form für Satelliten-(Empfangs)-Antenne. Konzentriert die elektro-magnetischen Wellen im Brennpunkt der Antenne. Dort ist zum empfang der Signale der LNB montiert.
  • Pay per Channel
    Eine Variation von Pay TV ist pay per channel. Dabei wird nicht das gesamte Programm, sondern nur ein Kanal bezahlt.
  • Pay per view
    Ebenfalls eine Variante beim Pay TV ist pay per view. Hier bezahlt man nur für einzelne Sendungen oder Sportübertragungen.
  • Pay TV
    Pay TV ist Bezahlfernsehen. Der Zuschauer bezahlt für das Angebot des Senders Abonnement-Gebühren. Pay TV ist mit einem System verschlüsselt. Der Abonnement bekommt entweder ein komplettes Gerät, das die Entschlüsselungstechnik eingebaut hat, oder eine Smart Card, mit der er das Programm entschlüsseln kann. Vielfach wird digital TV auch fälschlicherweise mit Pay TV gleichgesetzt, da in Deutschland Premiere als erster Sender mit digitalem TV begonnen hatte. Auch für Radio gibt es kostenpflichtige Abo-Sender.
  • PCM (Pulse Code modulation)
    PCM ist das digitale Tonformat, in dem Musik nicht komprimiert (platzsparend gestaucht) gespeichert wird. Es hat zwei Audiokanäle (Stereo) und ist das Standard-Tonformat von Musik-CDs.
  • PCMCIA  Abkürzung für Personal Computer Memory Card International Association, Standard.
  • PDR
    Personal Digital Recorder = Festplattenreceiver
  • Pegel
    Als Pegel bezeichnet man das logarithmische Verhältnis einer gemessenen Spannung (zum Beispiel die empfangene Spannung an der Antenne) zu einem Bezugswert. Bei der Bestimmung von Antennenpegeln beträgt der Bezugswert 1 µVolt. Die Einheit ist demnach dBµV.
  • Phase
    Wenn der Tieftöner eines Stereo-Lautsprechers die tiefen Töne im Gleichschritt mit einem angeschlossenen Subwoofer wiedergibt, sind beide in Phase. Schwingt die eine Lautsprechermembran ein und die andere gleichzeitig aus (gegenphasig), löschen sich die abgestrahlten Töne gegenseitig.
  • PID
    Von den zahlreichen Zusatzinformationen, die beim digitalen TV zur störungsfreien Funktion mit übertragen werden, gehört auch das Packet Information Data PID genannte Signal. PID sorgt für die korrekte Zuordnung der Datenpakete im Programm. Es wird noch zwischen Audio- und Video-Daten A-PID und V-PID unterschieden.
  • PIP (Picture in Picture)
    Mit der PIP-Funktion (Bild-im-Bild) können mehrere Inhalte gleichzeitig auf dem Display dargestellt werden.
  • Piratenkarte
    Piratenkarten sind gefälschte illegale Smard-Cards, die die Pay TV Angebote ohne Abo zugänglich machen.
  • Pixel
    Einzelne Bildpunkte auf Plasma-Fernsehgeräten oder bei digitalen Fotoapparaten werden auch als Pixel bezeichnet. Je mehr Pixel ein Gerät besitzt, desto detailreicher und feiner aufgelöst kann es Bilder darstellen. Aktuelle Kameras haben bis zu zwölf Millionen Bildpunkte (zwölf Megapixel) und mehr.
  • Plasma-Display
    Bei Plasma-Bildschirmen werden zwischen zwei Glasscheiben Moleküle von Edel-Gas über anliegende Elektroden zur Explosion gebracht. Das so entstandene ultraviolette Licht erzeugt an der Leuchtschicht die TV-Bilder.
  • Play Out Center
    Mit Play Out Center bezeichnet man die technische Infrastruktur beim Sender für die Ausstrahlung der digitalen Programme.
  • PMT (Programme Map Table)
    Die dynamische PMT-Umschaltung dient zum Signalempfang von sich dynamisch ändernden Komponenten, wie der Zuschaltung von Regionalfenstern der Programmanbieter. Die PMT ist im digitalen DVB-Receiver integriert. Zur Prüfung der PMT-Tauglichkeit eines Receivers  dient der Kanal „Test-R“ auf Astra 19,2 Grad Ost, Frequenz 10.744 H (SR 22000, FEC 5/6). Sollten die dort gezeigten Programme nicht einwandfrei dargestellt werden, ist der Receiver nicht PMT-tauglich.
  • Podcasting
    Ein Kunstwort zusammengesetzt aus dem Namen des MP3-Players „iPod“ und dem englischen Begriff für Rundfunk „Broadcasting“. Podcasts sind komprimierte Audio- oder Videodateien, die über das Internet abgerufen werden können.
  • Polarisation
    Um die Frequenzbereiche besser auszunutzen, kann man die Signale polarisieren. Am gebräuchlichsten sind vertikale und horizontale Polarisation. Sie gibt die Schwingungsrichtung der Wellen an. Die LNBs haben ab der Dual-LNB für jede Schwingungspolarisation einen separaten Ausgang.
    Polariser
    In einem Single-LNB ist ein Polariser eingebaut, der den Empfang zwischen horizontaler und vertikaler Polarisation umschaltet (14/18 Volt-Umschaltung).
  • Positionierer
    Gerät zur Steuerung einer drehbaren Antenne.
  • Profil
    Meist Zuschauerprofil, das die individuellen Vorlieben bezüglich der Lieblingsthemen im Fernsehen einer Person beinhaltet. Die Profile werden von EPGs gespeichert und zur Vorauswahl und für Programmhinweise genutzt.
  • Programmbouquet
    In einem Programmbouquet sind mehrere digitale Programme mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu einem vielfältigen Gesamtangebot zusammengefasst.
  • Progressive Scan
    Im Gegensatz zum PAL-Fernsehbild werden bei Progressive Scan keine Halbbilder (interlaced), sondern vollständige Bilder (Vollbilder) übertragen. Dadurch flimmert das Bild weniger.
  • Pro Logic, Pro Logic II/IIx
    Pro Logic von Dolby ist ein älteres Heimkinoton-Verfahren, das Raumklang-Informationen in zwei Stereokanälen verschlüsselt. Die Weiterentwicklung Pro Logic II wandelt auch normalen Stereoton in Raumklang um. Dolby Pro Logic IIx kann aus den meisten Tonsignalen Raumklang mit acht Kanälen erzeugen, IIz fügt weitere Kanäle oberhalb der Stereoboxen hinzu.
  • Provider
    Unter „Provider“ versteht man einen Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen. Dazu gehören Mobilfunkprovider oder IPTV-Anbeiter.
  • PSK
    PSK heißt Phase Shift Keying, zu deutsch Phasenumtastung. PSK ist ein Verfahren zur digitalen Signalübertragung, bei dem die Bitfolgen in einen analoge Trägerschwingung eingearbeitet werden. PSK hat den Vorteil einer reduzierten Störanfälligkeit bei zugleich geringem Bandbreitenbedarf.
  • PVR
    Personal Video Recorder = Festplatten-Receiver


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Q

  • QAM - Quadratur-Amplituden-Modulation  Digitales Modulationsverfahren mit Phasenumtastung, das bei Übertragungen in Kabelnetzen verwendet wird.
  • QPSK - Quadratur Phase Shift Keying  Digitales Modulationsverfahren, das bei Satellitenübertragung verwendet wird.
  • Quattro LNB  LNB mit 4 Ausgängen


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R

  • Rauschgenerator
    Ein Rauschgenerator wird für Messungen und Einstellungen in Verteilanlagen benötigt. Er stellt beispielsweise ein Messsignal zur Ermittlung von Durchlasskurven, Schräglage oder Welligkeit zur Verfügung.
  • Rauschmaß 
    logarithmisches Maß, das die Signalqualität von LNBs angibt.
  • Rauschzahl
    Die Rauschzahl gibt die Güte eines LNB an. Je niedriger die Rauschzahl ist, desto besser ist der LNB.
  • RDS
    Das Radio-Daten-System (RDS) überträgt Informationen wie den Sendernamen auf die Anzeige im Radiogerät.
  • Receiver 
    von englisch receive = empfangen > Empfangsgerät
  • Redundanz Redundanz ist der Teil eines Signals, der keinen Informationswert hat. Jedes Fernsehbild enthält redundante Informationen; in einem digitalisierten Signal kann die Datenmenge daher reduziert werden. Man unterscheidet zwischen räumlicher Redundanz (die zwischen nebeneinander liegenden Bildelementen bestehende Wechselbeziehung innerhalb des Rasterbildes wird zur Datenreduzierung genutzt (intraframe compression), zeitlicher Redundanz (nur die Unterschiede zwischen aufeinander folgenden Rasterbildern werden verarbeitet und enkodiert (interframe compression) und statistischer Redundanz (regelmäßig wiederholte und daher vorhersagbare Information wird nicht übertragen).
  • Reed Solomon Code
    Der Reed Solomon Code ist ein Hilfsmittel zur Fehlerkorrektur. Mit dem Reed Solomon Code werden Symbolfehler der Übertragung beseitigt.
  • RF-Modulator
    Englisch für HF-Modulator.
  • RGB-Signal
    TV-Bilder werden aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammengesetzt. Das RGB-Signal besteht entsprechend aus den drei Farbteilen.
  • Router
    Verteiler für Netzwerksignale, über den mehrere Computer gleichzeitig auf das Internet zugreifen können.
  • RS 232
    RS 232 ist ein weit verbreiteter Anschluss für Buchsen und Stecker aus der Computertechnik (serieller Anschluss).
  • RSS (Really Simple Syndication)
    Elektronisches Austauschformat, bei dem aktuelle Inhalte automatisch geladen werden. Zu diesem Zweck werden die einzelnen Kanäle (Feeds) vom Nutzer gezielt abonniert. Neu veröffentlichte Beiträge werden so laufendselbsttätig auf Endgeräte – Computer oder auch Mobiltelefone, PDAs oder mobile Spieleplattformen - übertragen
  • Rückkanal
    Über den Rückkanal kann der Zuschauer mit dem Programmanbieter kommunizieren. Bei der terrestrischen und der Satellitenübertragung fungiert meistens die Telefonleitung als Rückkanal. In entsprechend ausgebauten Kabelnetzen funktioniert auch der Rückkanal über das Kabel.


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S

  • Sat-Karte
    PC-Einsteckkarte für den Empfang von (meist digitalen) Sat-Programmen. Die Einsteckkarte wird auch für Internet via Satellit verwendet.
  • Sat-ZF
    Der Sat-ZF-Bereich liegt zwischen 950 und 2.150 MHz. Siehe auch bei Zwischenfrequenz.
  • Satelliten-Update
    siehe Update
  • Scart
    Scart ist der verbreitetste Anschluss für TV-Geräte, Vide3orecorder und DVD-Spieler/-Recorder. Er kann Bildsignale (in den Formaten FBAS, RGB, S-Video und YUV), den Ton und Steuersignale übertragen.
    Schräglage
    Mit Schräglage wird die mehr oder weniger gleichmäßige Übertragungskurve einer Verteilanlage über den gesamten Frequenzbereich bezeichnet.
  • Schüssel  umgangssprachliche Bezeichnung für den Empfangsspiegel
  • SCPC
    SCPC steht für single carrier per channel. Hier wird im Gegensatz zu MCPC nur ein Kanal pro Transponder abgestrahlt. Dies kommt dann vor, wenn die erforderliche Bandbreite nur für einen Kanal ausreichend ist.
  • SDSL
    Abkürzung für Symmetric Digital Subscriber Line. DSL-Variante mit gleicher Geschwindigkeit im Up- und Downstream.
  • SDTV (Standard Definition Television)
    Bezeichnung für die bisher gebräuchliche Standardauflösung von 720 x 576 Bildpunkten des digitalen Fernsehens.
  • SECAM
    Fernsehnorm, die vor allem in Frankreich und Osteuropa gebräuchlich ist.
  • Service-ID
    Der Service-ID dient zur Zuordnung der Datenpakete aus den entsprechenden Transportströmen zu den eigentlichen Programmen. Zusätzlich können die vom Multiplexer zusammengefügten Programme aufgrund der Service-ID wieder sauber getrennt werden.
  • Service-Provider
    Als Service-Provider bezeichnet man Anbieter von TV- und Hörfunk-Sendungen und Programmen, Informationssendungen oder Applikationen.
  • SES-Astra
    Satellitenbetreiber der Astra-Flotte.
  • Set-Top-Box
    Set-Top-Box, Receiver, Box, Beistelldecoder, IRD, Empfänger, alle diese Begriffe stehen für ein und das selbe Gerät. Die Set-Top-Box heißt so, weil sie vielfach on top, also auf den Fernseher gestellt wird. Digitale Set-Top-Boxen werden gebraucht, um die Datenströme wieder in analoge Signale, also Bild und Ton, zurück zu wandeln, die das TV-Gerät darstellen kann. Je nach Ausstattung verfügt die Box über CA, CI, EPG, Festplattenrecorder usw.
  • SI (Service Information)
    Zusatzinformationen zum Programm des digitalen Fernsehens. Die Daten dienen unter anderem der automatischen Abstimmung der Empfangsgeräte und ermöglichen die Darstellung von Programminformationen oder kurzen Inhaltsangaben.
  • SID
    siehe Service-ID
  • Simulcast
    Simulcast nennt man die Phase einer Technikumstellung wenn noch beide Verfahren gleichzeitig (simultan) genutzt werden. Die Umstellung auf DVB-T in Berlin erfolgte von ARD und ZDF zeitweise im Simulcast-Betrieb. Das Programm wurde während der Umstellung auf digitale Übertragung auch noch analog ausgestrahlt.
  • Simulcrypt
    Wie bei Multicrypt wird nicht nur ein Verschlüsselungsverfahren angewandt. Bei Simulcrypt sind es zwei Systeme.
  • SIT  Satellit Interactive Terminal. Benutzerterminal für Empfang und Übertragung von Informationen via Satellit. Wird gewöhnlich in Kombination mit Systemen verwendet, die über Ku-Band empfangen und über Ku- oder Ka-Band senden.
  • Skalierung
    Entspricht die Auflösung des gesendeten Signals oder der des DVD-Players nicht der Auflösung des Fernsehgeräts, muss das Bild umgerechnet und angepasst werden. Das nennt man Skalierung. So werden zum Beispiel herkömmliche TV-Bilder von Fernsehern mit HD-Auflösung neu berechnet.
  • Smart-Card  Eine Art Scheckkarte, die mit dem CA-Modul der Set-Top-Box die Teilnehmeridentifikation und Zugangskontrolle auf einen verschlüsselten Pay-TV- oder TV-Kanal ermöglicht.
  • SMATV  Satellite delivered Master Antenna Television System. Gemeinschaftsanlage, die für den Empfang der Satellitensignale erweitert ist.
  • Speicherkarte
    Digitale Fotoapparate speichern ihre Bilder auf Karten, die meist einen Flash-Speicher enthalten. Es gibt eine Vielzahl von Formaten, beispielsweise Compact Flash (CF), Secure Digital Memory Card (SD,  Mini-SD, SDHC), Smart Media Card (SM), Multimedia Card (MMC), xD-Picture Card und Memory Stick.
  • Spiegel
    andere Bezeichnung für Parabolantenne.
  • STB
    Set-Top-Box
  • Streaming
    Audio-/Video Streaming ermöglicht es, multimediale Inhalte live, in Echtzeit und auf Wunsch (on demand) abzurufen.
  • Subwoofer
    Subwoofer sind Lautsprecher, die nur tiefe Töne (Bässe) übertragen.
  • Surround-Sound
    siehe Heimkinoton
  • SVCD
    Die Super-Video-CD (SVCD) ist die Nachfolgerin der Video-CD (VCD). Wie eine DVD nutzt sie für das Bild das MPEG-2-Format. Das sorgt für bessere Bildqualität (VCCD:MPEG-1), verringert aber die Laufzeit der SVCD.
  • S-Video
    S-Video-Verbindungen übertragen Helligkeits- und Farbinformation in getrennten Kabelsträngen. Die Bildqualität ist besser als mit FBAS. Für die separate Tonverbindung sind ein S-Video-Kabel (Hosiden) und zwei Cinch-Kabel nötig.
  • S-Video-Signal
    siehe Y/C-Signal
  • Symbolrate
    Mit der Symbolrate misst man die Geschwindigkeit der Datenübertragung beim digital TV. Gemessen wir in Megasymbols pro Sekunde. Je höher die Symbolrate ist, desto besser ist die Übertragung und desto besser können eventuelle Fehler korrigiert werden. Allerdings verhält sich auch die erforderliche Bandbreite analog zur Symbolrate.


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T

  • TCP/IP 
    Akronym für Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Eine Folge von Kommunikationsprotokollen, mit denen Hosts miteinander verbunden werden. Das TCP/IP verwendet unterschiedliche Protokolle; die beiden wichtigsten sind das TCP (Übertragungsprotokoll) und das IP (Netzprotokoll). Dass TCP/IP wird vom Internet verwendet. Es ist heute der Standard für die Datenübertragung über Netzwerke. Sogar Netzwerkbetriebssysteme, die über eigene Protokolle verfügen, stützen das TCP/IP.
  • Telemedien
    Unter dem Begriff „Telemedien“ werden die Onlineangebot und die fernsehgebundenen Zusatzdienste Videotext und EPG zusammengefasst. Im Zuge der Entwicklung und zunehmender Marktreife hybrider Geräte  werden Inhalte der Telemedien künftig gemeinsam über das TV-Gerät nutzbar sein.
  • Teletext
    Unter „Teletext“ - auch Videotext – versteht man Informationen in Textform, die zusammen mit dem Fernsehsignal ausgestrahlt werden. Über ein Menü können Sie verschiedene Seiten per Zifferneingabe auf der Fernbedienung aufrufen.
  • THX
    THX (Tomlinson Holman Experiment) wurde für den Regisseur George Lucas entwickelt und ist ein Gütesiegel für Tonqualität im Kino und Heimkino. Es stellt Anforderungen an eine Anlage, zum Beispiel dass sie tiefe und hohe Töne in einer vorgeschriebenen Lautstärke wiedergeben kann. THX Select ist für Räume bis etwa 30 qm vorgesehen, THX Ultra und THX Ultra2 für größere Räume.
  • TIFF
    TIFF ist die Abkürzung für den englischen Begriff Tagged Image File Format Fotoformat.
  • Timer
    Der Timer eines Satellitenempfängers dient zur automatischen Aufnahme mit Videorecordern. Sie aktivieren die Box zur vorgewählten Zeit.
  • Time Shift
    Die Begriffe „Time Shift“ oder auch „Time Slip“ werden für zeitversetztes Fernsehen gebraucht, das durch eine Funktion bei digitalen Videorekordern (PVR) ermöglicht wird, bei der eine Sendung gleichzeitig aufgenommen und wiedergegeben werden kann. Mit Hilfe dieser Funktion kann bereits mit dem Ansehen einer Sendung begonnen werden, während diese noch läuft und zu Ende aufgezeichnet wird. Zudem ist es möglich, durch die Aktivierung der „Time-Shift-Funktion“ auf der Fernbedienung eine Sendung zu „stoppen“, z. B. um ein dringendes Telefonat entgegenzunehmen, während die Sendung im Hintergrund weiter aufgezeichnet wird. Nach Beendigung des Telefonats kann man am selben Punkt der Sendung wieder einsteigen, an dem man gestoppt hatte, um sie dann zu Ende zu sehen.
  • Transponder  Satellitentransponder/Kanal mit definierter Frequenzbandbreite. In analoger Technik können pro Transponder ein TV-Programm und mehrere Tonkanäle übertragen werden. In digitaler Technik (QPSK) ist die Übertragungskapazität 6-10 TV-Programme mit Tonkanälen.
  • Trennfrequenz
    Mit der Trennfrequenz legen Sie fest, ob der Subwoofer nur ganz tiefe oder auch etwas höhere Bässe wiedergeben soll.
  • Triple Play
    Hinter einem Begriff verstecken sich zwei unterschiedliche technische Bedeutungen und zwei unterschiedliche Übertragungswege. Zuerst besetzten die Kabelnetzbetreiber das Schlagwort. Fernsehen, Internet und Telefon – alles über das TV-Kabel. So stellten sich die Netzbetreiber ihr Geschäftsmodell der Zukunft vor. Dann erkannten auch die Internet-Provider ihre Chancen mit Triple Play ein Geschäft zu machen. Wieder heißt es Telefon, Internet und Fernsehen – diesmal allerdings über die Telefonleitung, um die rasant wachsenden DSL-Bandbeiten neuerdings auch mit dem  Fernseh-Geschäft zu nutzen.
  • Türksat  Satellitenposition auf 31,3° bzw. 42,0° Ost, über die viele türkische Programme empfangen werden können.
  • TV-Karte
    Einsteckkarte für den PC zum Empfang terrestrischer Fernsehprogramme.
  • Twin-Kabel
    Das Twin-Kabel ist ein doppeltes Koaxialkabel in einer Hülle bei etwa gleichem Durchmesser.
  • Twin-LNB
    Beim Twin-LNB sind zwei Ausgänge für den direkten Anschluss von Sat-Receivern vorhanden. Der Twin-LNB ist nicht für die Erweiterung mit Multischaltern geeignet.
  • Twin Receiver  Receiver mit zwei getrennten Empfangsteilen.


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U

  • UMTS
    Universal Mobile Telecommunications Service. Standard für besonders leistungsfähige Mobilfunknetze. Auch als 3G bezeichneter Mobilfunkstandard (dritte Mobilfunkgeneration), der die digitale und breitbandige Übermittlung von Daten erlaubt.
  • Universal LNB 
    LNB mit einem Ausgang für einen Teilnehmer.
  • Update
    Mit dem Datenstrom der Programme kommt vom Hersteller der Set-Top-Box die aktuell verbesserte Software über den Satelliten in die Box.
  • Uplink
    Siehe Downlink
  • Upstream
    Datenübertragung vom Benutzer zum Internet.
  • USB 1.1/2.0
    USB (Universal Serial Bus) ist als Computeranschluss an Druckern, Digitalkameras, Kartenlesern und MP3-Spielern weit verbreitet.
    Der Standard USB 2.0 ist im Vergleich zu USB 1.1 die neuere Version – sie überträgt Daten deutlich schneller.
  • USB-Box  Externe Plug-and-Play-Box, die über den USB-Port (Universal Serial Bus) mit dem PC verbunden wird. Mit dieser externen Box sind sowohl digitale Radio- und TV-Programme als auch multimediale Dienste via Satellit empfangbar.


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V

  • VCD
    Auf Video-CD (VCD) lassen sich rund 80 Minuten Film sowie Fotos in mittelmäßiger Qualität speichern. Die meisten aktuellen DVD-Spieler können VCDs abspielen.
  • V-DSL (Very High Speed Digital Subscriber Line)
    Technisches Verfahren, das in seiner aktuellen Version V-DSL2 noch höhere Datenübertragungsraten über eine Telefonleitung erlaubt als ADSL2+. Damit ist V-DSL2 besonders geeignet für das so genannte Triple Play, also die Abwicklung von Telefonie, Internet und TVB über dieselbe Leitung.
  • Verschlüsselung
    Damit Pay TV auch wirklich bezahlt wird, verschlüsseln die Pay TV-Anbieter ihr Programm zur Übertragung. Der Empfänger muss beim Zuschauer die Verschlüsselung wieder rückgängig machen, damit der Kunde das Programm auch sehen und hören kann. Die Daten zur Entschlüsselung sind auf den Smart-Cards gespeichert.
  • Verteilstruktur
    Als Verteilstruktur bezeichnet man die Art der Signalverteilung nach der Antenne. Bei Baumstruktur gibt es eine Stammleitung, die dann an jeder Wohneinheit Abzweige erhält. Die Baumstruktur ist überwiegend bei terrestrischem Empfang gebräuchlich und eignet sich nicht für den Sat-Empfang. Hierfür ist eine Sternverteilung erforderlich, da von einem Punkt aus (Antenne oder Multischalter) an jede Antennendose eine direkte Leitung verlegt werden muss. Dies ist wegen der Signalumschaltung, die vom Receiver gesteuert wird, erforderlich.
  • VGA
    Über den VGA-Videoanschluss (bekannt aus der PC-Technik) lassen sich Bildsignale von Computern, Satellitenempfängern oder DVD-Spielern an Videoprojektoren oder Flachbildschirme übertragen.
  • Videoformat
    Das Videoformat gibt an, wie ein Film digital gespeichert wurde. Für Filme auf DBD ist es zum Beispiel MPEG-2, für Filme aus dem Internet häufig MPEG-4.
  • Video on Demand
    Video on Demand = Video auf Abruf, eine Möglichkeit, bei der Fernsehprogramme vom Zuschauer individuell zu einer beliebigen Zeit vom Sender abgerufen werden können. VoD ist meist kostenpflichtig, da der technische Aufwand sehr groß ist.
  • VoD
    Video on Demand
  • Voice over IP
    Die IP-Telefonie, auch als Voice over IP (kurz VoIP) bezeichnet, ist das Telefonieren über ein Computernetzwerk auf Basis des Internet Protocol. Wird die IP-Telefonie für Gespräche über das Internet genutzt, spricht man von Internet-Telefonie.
  • Viterbi
    Auch der Viterbi-Code kommt zum DVB-Datenstrom, um Fehler der Übertragung zu Vermeiden. Siehe auch Fehlerschutz.


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W

  • Watt
    Watt ist die Maßeinheit, mit der die Leistungsaufnahme von Elektrogeräten angegeben wird.
  • WAV
    Die Abkürzung WAV ist vom Wort Wave abgeleitet (englisches Wort für Welle). Sie steht für Tondaten, die im unkomprimierten (nicht zusammengestauchten ) PC-Format auf CDs, DVDs Speicherkarten oder Festplatten abgespeichert sind.
  • Web-TV
    Im Unterschied zu IPTV erfolgt die Übertragung beim Web-TV (auch Internet-TV genannt) über das offene Internet. Die Nutzung erfolgt typischerweise am PC. Mögliche Anwendungen sind z.B. die zeitgleiche Übertragung von Sendungen (Livestream) und das Abrufen von Video-on-Demand-Angeboten. Die ZDFmediathek als zentraler Bestandteil des Online-Angebots des ZDF ist eintypisches Web-TV-Angebot. Die Empfangsqualität wird durch die aktuell zur Verfügung stehende Übertragungskapazität der Internetanbindung des Nutzers bestimmt, daher kann die konstante und einwandfreie Empfangbarkeit der Bild- und Tonsignale nicht garantiert werden (kein Quality of Service).
  • Weißabgleich
    Bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen geben digitale Fotoapparate und Camcorder Farben nicht immer richtig wieder (so bewirkt Neonlicht oft einen Farbstich ins Grüne). Mit einem Weißabgleich stellt sich die Kamera automatisch auf die gerade herrschenden Lichtverhältnisse ein.
  • Welligkeit
    Die Welligkeit zeigt Unregelmäßigkeiten im Übertragungsbereich einer Verteilanlage auf.
  • Wide Screen
    Siehe Breitbild.
  • W-LAN
    Wireless Local Area Network, Funktechnik für schnelle Datenverbindungen (2,4 GHz) über geringe Entfernungen von bis zu 300 Metern. Basis privater Drahtlos-Netze sowie öffentlicher Zugangspunkte, so genannter HotSpots.
  • WMV
    WMV steht für Windows Media Video und bezeichnet ein von Microsoft entwickeltes platzsparendes Speicherformat für Filme. WMV HD  (Abkürzung für Windows Media Video High Definition) ermöglicht HDTV und 7.1 Heimkinoton.
  • WPA
    WPA (Wi-Fi Protected ‚Access) ist eine Verschlüsselungsmethode für ein drahtloses Netzwerk (WLAN).


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X

  • XtraMusic
    Pay Radio-Programm via Satellit.
  • Xvid
    Xvid ist ein kostenlos verfügbares Verfahren (Codec), um Videodateien platzsparend und qualitativ hochwertig im MPEG-4-Format zu speichern.


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Y

  • Y/C-Signal
    Bei Y/C-Signal (auch S-Video) werden Farbe (C für Chrominanz) und Helligkeit (Y) getrennt verarbeitet. So können keine gegenseitigen Störungen entstehen. Im Vergleich zum YUV-Signal sind die Farbanteile aus Platzgründen zum C-Signal zusammengefasst. Y/C-Signale kamen erstmals bei der Einführung von S-VHS zum Einsatz.
  • YUV-Signal
    Signalart, die nach Farbanteilen (U+V) und Schwarz/Weiß-Anteil (Y) getrennt ist. Die DVD speichert Filme in dieser Signalart.


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Z

  • Zappingbox
    Als Zappingbox werden die Receiver bezeichnet, die kein CA-Modul oder CI haben. Sie werden auch free to air-receiver genannt.
  • ZF
    Zwischen-Frequenz
  • Zoom, Zoombereich
    Mit einem Zoom kann man die Brennweite von Fotokameras oder Camcordern verändern. Ein Motiv lässt sich näher heranholen (große Brennweite = Tele) oder weiter wegschieben (kleine Brennweite = Weitwinkel). Der Zoombereich gibt an, wie stark sich die Brennweite verändern lässt.
  • Zusatzangebote
    Als Zusatzangebote werden Dienste bezeichnet, die zusätzlich zum eigentlichen TV-Programm übertragen werden. Dazu gehören beispielsweise EPGs, interaktive Spiele oder Hintergrundinformationen zum Programm.
  • ZVEH
    Zentralverband der deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke
  • ZVEI
    Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., www.zvei.org
  • Zwischen-Frequenz
    Nicht nur bei Radios gibt es eine Zwischenfrequenz für die Signalverarbeitung. Auch beim Satellitenempfang wird zwischen dem LNB und dem Satellitenreceiver in der so genannten Sat-ZF übertragen.

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